Der Golden Retriever

Sind Sie auf der Suche nach einem Golden Retriever Welpen, Golden Retriever Mix, Golden Retriever Deckrüden oder möchten Sie einem Golden Retriever in Not helfen? Hier gibt es kostenlose Golden Retriever Kleinanzeigen.

Der Golden Retriever

Der Golden Retriever erfreut sich weltweit großer Beliebtheit, und auch in Deutschland hat ihn sein sanftes und freundliches Wesen zu einem der begehrtesten Familienhunde überhaupt gemacht.

Der Golden Retriever

Der Golden Retriever gehört zu Recht zu den beliebtesten Hunderassen in Deutschland! Er liebt Wasser und viel Bewegung im Freien.

Schuld daran war nicht zuletzt seine große Medienpräsenz in Film und Fernsehen gegen Ende des letzten Jahrhunderts, die den schönen Hund erst einem breiten Publikum bekannt machte.

Doch nicht nur als Haustier wird der intelligente Schnüffler sehr geschätzt. Mittlerweile findet der clevere und lernwillige Golden Retriever auch Anwendung als Therapie- und Blindenhund, wird von Polizei und Rettungsdiensten eingesetzt und geht manchmal sogar noch seiner ursprünglichen Bestimmung nach: als Jagdhund.

Der Ursprung des Golden Retriever

Die Herkunft des Golden Retrievers ist eindeutig Schottland, genauer gesagt, das Anwesen “Guisachan” von Dudley Marjoribanks. Hier startete dieser eine gezielte Zucht, um den perfekten Apportierhund für die Jagd nach Wildvögeln zu kreieren.

Allerdings war man sich lange Zeit über den Ursprung der ersten Zuchttiere nicht im Klaren, bis schließlich Mitte des 20. Jahrhunderts Aufzeichnungen von Marjoribanks gefunden wurden.

Diese gaben letzten Endes Aufschlüsse über die unbekannte Golden Retriever Geschichte, wie beispielsweise die Anfänge und Weiterentwicklung der Zucht.

Der Golden Retriever als perfekter Begleiter

Golden Retriever

Der Golden Retriever ist ein sehr intelligenter und aktiver Hund, der viel Bewegung und Beschäftigung braucht.

Der Golden Retriever Charakter ist dank seiner Zucht zum folgsamen Apportierhund ruhig und ausgeglichenen, und die Rasse besitzt ein sehr freundliches Wesen.

Den Hunden wird oft nachgesagt, sie möchten ihrem Herrchen oder Frauchen gefallen (Will to please) und seien deshalb sehr leicht erziehbar.

Tatsächlich sind Golden Retriever wirklich sehr anhänglich und auf ihre Menschen bezogen. Mit liebevoller aber konsequenter Erziehung erhalten Sie darum einen treuen und gehorsamen Hund, der Ihr Leben bereichern wird.

Allerdings ist der Golden auch ein sehr intelligenter und aktiver Hund, der viel Bewegung und Beschäftigung braucht. Stellen Sie sich auf viele spannende gemeinsame Stunden mit Ihrem Hund ein und beginnen Sie bereits im Welpenalter spielerisch mit der Erziehung und zeigen Sie dem Kleinen, was er darf und was nicht. Tolle Aktivitäten für ein Golden Retriever – Leben mit Spaß sind beispielsweise Agility, Dummytraining und Obedience.

Außerdem liebt der Golden Retriever das Element Wasser und wird mit Begeisterung in jede Pfütze und Tümpel springen. Fahren Sie doch einfach mal an einen See oder gehen Sie an den Strand.

Der Welpe kommt nach Hause – Vorfreude ist die schönste Freude

Golden Retriever Hund

Wer kann so einem Golden Retriever Hund noch widerstehen?

Der Augenblick ist gekommen! Sie fahren zum Züchter und sehen zum ersten Mal Ihren Golden Retriever Welpen.

Meist ist es Liebe auf den ersten Blick und Sie können es kaum erwarten ihn mit nach Hause zu nehmen.

Doch Halt!
Im Vorfeld gibt es einiges zu klären und vorzubereiten.

Besorgen Sie die Grundausstattung für Ihren Neuzuwachs, wie Leine, Fressnäpfe, Halsband und vieles mehr und kaufen Sie ein gutes Hundebuch für sich selbst.

Überprüfen Sie außerdem genauestens Ihre Wohnung oder Haus und sehen Sie es mit den Augen eines Hundes.

Was ist gefährlich und wie können Sie Ihr Zuhause welpensicher machen? Zu guter Letzt sollten auch alle Familienmitglieder bestens auf den Ankömmling vorbereitet und sich der Verantwortung und Arbeit bewusst sein.

Klären Sie mögliche Tierhaarallergien ebenfalls im Voraus ab, damit es hinterher nicht zu Enttäuschungen auf beiden Seiten kommt, wenn der Golden Retriever schweren Herzens wieder abgegeben werden muss.

Woher bekommen wir einen Golden Retriver?

Obwohl viele einen Welpen favorisieren, lohnt sich manchmal ein Blick in die Tierheime oder auf verschiedene Retriever Notfallseiten im Internet (siehe hier: Golden Retriever in Not), wo erwachsene Hunde zu finden sind und auf ein neues, liebevolles Zuhause hoffen.

 

Golden Retriever Hunde

Golden Retriever Hunde bekommen Sie nicht nur beim seriösen Züchter, sondern auch als Erwachsene Hunde in Tierheimen.

Völlig unverschuldet geraten nämlich die meisten Golden Retriever in Not und warten lange auf ein neues und sicheres Heim, weil den knuddeligen Welpen der Vorzug gegeben wird.

Besonders Anfänger sollten einen erwachsenen Golden in Betracht ziehen, da diese oft weit weniger Erziehung und Ausbildung benötigen, als ein untrainierter Welpe und in den allermeisten Fällen bereits stubenrein sind. Wer einem Notfall Golden Retriever eine zweite Chance gibt, leistet außerdem einen wichtigen Beitrag zum Tierschutz.

Hund Golden Retriever

Sind Sie auf der suche nach einem mittelgroßen Hund? Der Golden Retriever wird Sie begeistern!

Soll es dennoch ein Welpe sein, so achten Sie auf eine gepflegte Zuchtstätte und einen seriösen Golden Retriever Züchter, der Ihnen alle Fragen beantwortet und seine Welpen bestens pflegt, sozialisiert und versorgt.

Sie selbst können einen geistig und körperlich gesunden Welpen auch leicht erkennen, wenn Sie einiges beachten und es gibt viele Tipps und Tricks, um eine Zuchtstätte von einer Produktionsstätte zu unterscheiden.

Sollten Sie also einen Golden Retriever kaufen, dann also niemals vom Vermehrer. Dies hat nur zur Folge, dass noch mehr Welpen nachgezüchtet werden und aus Mitleid von Tierfreunden gekauft werden.

Ein Teufelskreislauf, den es den Hunden zuliebe zu unterbrechen gilt. Seien Sie darum skeptisch bei Billigangeboten oder Hunden aus dem Kofferraum und zahlen Sie lieber den regulären Preis bei einem guten Züchter.

Hier erhalten Sie außerdem einen Abstammungsnachweis des Welpen und können sicher sein, dass die Zucht kontrolliert verläuft.  Zusätzlich sind die Welpen dort bereits mehrfach entwurmt und geimpft und werden mit ärztlichem Attest und Kaufvertrag abgegeben.

Möchten Sie selber eine Zucht beginnen? Dann finden Sie auf der Seite Golden Retriever Deckrüden vielleicht den passenden Gegenpart für Ihre Hündin.

Gibt es rassetypische Krankheiten?

Hunderasse Golden Retriever

Die Hunderasse Golden Retriever ist besonders bei Familien sehr beliebt.

Seriöse Züchter achten auf gesunde Elterntiere mit einwandfreiem Charakter, wohingegen Vermehrer oft ungeplant verpaaren und wenig Wert auf das Wesen und die Gesundheit legen.

Rassetypische Golden Retriever Krankheiten traten darum besonders gehäuft während des Beliebtheits-Booms in den Achtzigern und Neunziger Jahren auf.

Auch heute noch wird die Hunderasse Golden Retriever von einigen Krankheiten leider überdurchschnittlich oft heimgesucht. Trotz strenger gesundheitlicher Kontrollen können auch Welpen aus einem geplanten Wurf erkranken.

Zu den typischen Golden Retriever Krankheiten gehören unter anderem:

  • Ellbogendysplasie (ED)
  • Hüftgelenksdysplasie (HD)
  • Epilepsie
  • Augenkrankheiten (Grauer Star und Netzhautschwund)

Wegen diversen möglichen Gelenkerkrankungen wird häufig geraten, den Golden Retriever die ersten 12 Monate keine Treppen steigen zu lassen oder allzu wild zu toben und zu springen. Selbst ins Auto sollte man den Welpen besser heben.

Trotz diverser möglicher Krankheiten bzw. Erbkrankheiten hat der Golden Retriever eine relativ lange Lebenserwartung von 10-16 Jahren.

Pflege und Ernährung für ein langes und gesundes Leben

Hunderassen Golden Retriever

Wie bei allen Hunderassen führt auch eine gesunde Ernährung beim Golden Retriever zu einem langen Hundeleben.

Um Ihren Golden Retriever glücklich zu machen, bedarf es nicht nur Auslauf, Spiel und geistiger Förderung, sondern ein gesundes Hundeleben fängt schon morgens im Fressnapf an.

Informieren Sie sich hier über die Golden Retriever Ernährung und löchern Sie ruhig den Züchter mit all Ihren Fragen. Er gibt Ihnen über das bisherige Futter Auskunft, jedoch können Sie je nach Überzeugung und Geldbeutel die Fütterungsart natürlich umstellen.

Dabei sollte beim gesunden Futter für den Golden Retriever auf hochwertige Zutaten ohne ein Übermaß an ungesunden Füllstoffen geachtet werden oder kochen Sie zu Hause selbst ein nährreiches und ausgewogenes Hundemenü. So wissen Sie ganz sicher, was im Napf landet.

Eine gesunde Ernährung trägt demnach schon viel zu einem frischen Aussehen und allgemeinen Wohlbefinden Ihres Golden bei.

Ebenfalls wichtig ist allerdings die tägliche Golden Retriever Pflege. Neben Routinechecks der Ohren, Augen, Pfoten und Zähne, sollte dem wunderbar goldenen Fell besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Hunde Golden Retriever

Besonders Hunde vom Golden Retriever sind treue Begleiter fürs Leben!

Der Golden Retriever haart die ganze Zeit über ein wenig und ca. zweimal im Jahr kommt es zu vermehrtem Haarausfall. Daher hat die Fellpflege eine besonders Bedeutung.

Regelmäßiges Bürsten und Kämmen kann allerdings die Menge an Haaren, die Sie überall im Haus finden werden, stark eindämmen und entfilzt zudem die Unterwolle.

Im Sommer sollte durch regelmäßiges Bürsten des Fells die abgestorbene / lose  Unterwolle regelmäßig entfernt werden, um dem Hund die heißen Temperaturen erträglicher zu machen. Denn der Golden Retriever trotzt zwar erfolgreich Kälte und Regen, allerdings macht ihm die heiße Jahreszeit unter Umständen sehr zu schaffen.

Golden Retriever Selfie

Eine schöne Frau mit einem tollen Golden Retriever machen ein Selfie zusammen.

Die Pflege des Felles zum Beispiel  durch  regelmäßiges Trimmen,  was natürlich auch gekonnt sein muss, ist immer von Vorteil. Erstens sieht ein Golden so viel gepflegter aus und zweitens lässt er sich so auch viel besser säubern wenn er sich mal wieder total eingesaut hat.

Golden Retriever

Der Golden Retriever ist eine von der FCI anerkannte Rasse aus Großbritannien, obgleich ihr eigentlicher Ursprung in Neufundland angesiedelt ist. Die schönen Hunde wurden für den Einsatz bei der Jagd gezüchtet und sehr erfolgreich eingesetzt. Dabei war es wichtig, dass der Golden Retriever die erlegte Beute in jedwedem Terrain apportieren konnte. Auch aus dem Wasser. Ein Grund, warum die Vierbeiner auch heute noch sehr wasseraffin sind und kaum eine Pfütze oder See auslassen, um ihrer Leidenschaft zu frönen. Heutzutage finden er überwiegend als Familienhund Verwendung. Dabei ist er am besten bei aktiven Menschen aufgehoben, die ihn entsprechend seinem Naturell auslasten können.


10 Fakten über den Golden Retriever

1. FCI Standard Nr 111, Gruppe 8: Apportierhunde-Stöberhunde-Wasserhunde, Sektion 1: Apportierhunde (mit Arbeitsprüfung)
2. Ursprung: Grobritannien
3. Das schottische Anwesen „Guisachan“ ist untrennbar mit der Geschichte der Golden Retriever Rasse verbunden.
4. Bei vielen Golden Retrievern färbt sich der Nasenschwamm in den Wintermonaten etwas heller
5. Der Golden Retriever hat ein „weiches“ Maul, d.h. er bringt erlegte Beute zum Jäger zurück, ohne diese zu beschädigen.
6. Gegen Ende des letzten Jahrhunderts war die Rasse häufig in Film und Fernsehen zu sehen, was enorm zu seiner wachsenden Beliebtheit beitrug.
7. Die Rasse ist bewegungs- und trainingsintensiv. Eine sinnvolle Aufgabe für den klugen Hund wäre absolut wünschenswert
8. Fast alle Golden Retriever sind sehr wasseraffin
9. Als Wachhund ist der überaus freundliche und gutmütige Hund nicht geeignet
10. Die Lebenserwartung des Golden Retrievers beträgt 10-12 Jahre


Von Neufundland nach Schottland: Ursprünge der Golden Retriever Zucht

Wie alle Retrieverrassen kommt auch der Golden Retriever ursprünglich aus Neufundland. Dort half er den Fischern bei der täglichen Arbeit und apportierte abgetriebene Netze, Bootsleinen oder Fische aus dem Wasser. Bedingt durch den Fischhandel zwischen Neufundland und Großbritannien wurden englische Seefahrer auf die Hunde aufmerksam und brachten sie schließlich mit in ihre Heimat. Diese „St. John’s Hunde“ wurden dort mit britischen Jagdhunderassen gekreuzt. Es entstand der „Wavy-coated Retriever“.

Solch ein Hund wurde im Jahre 1864 von Lord Tweedmouth (Sir Dudley Marjoribanks) gekauft und damit der Grundstein für die Golden Retriever Zucht gelegt. Dieser Rüde namens „Nous“ wurde später mit der Tweed Water Spaniel Hündin „Belle“ verpaart. Ihre Nachkommen wiederrum wurden mit diversen anderen Rassen gekreuzt und es kristallisierte sich schließlich ein bestimmter Typ Hund heraus, der perfekt für das Apportieren von Wildvögeln und andern Tieren geeignet war: Der Golden Retriever.

Dabei führte Marjoribanks genaue Aufzeichnungen über sämtliche Zuchtbemühungen auf seinem schottischen Anwesen „Guisachan“. Diese Zuchtbuchaufzeichnungen wurden 1952 von seinem Großneffen entdeckt und gaben Aufschluss über die Entstehung und Geschichte der Rasse, und belegten eine wohldurchdachte und geplante Zucht.

1913 wurde der Golden Retriever als eigenständige Rasse in Großbritannien anerkannt. In Deutschland startete der Boom des schönen Hundes allerdings erst in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts. Seine Beliebtheit hält bis heute an und er ist immer noch einer der begehrtesten Familienhunde überhaupt.


Golden Retriever mit prominentem Herrchen oder Frauchen

Der Golden Retriever ist das Haustier von vielen internationalen Stars und Sternchen. Die nachfolgende Auflistung zeigt dabei nur einen kleinen Bruchteil von Promis, die den schönen Retriever ins Herz geschlossen haben.

  • Talkshow Queen Oprah Winfrey
  • Maroon Five Sänger Adam Levine
  • Schauspieler Bill Murray
  • Schauspieler Tom Cruise
  • Country Sänger Blake Shelton
  • Sänger Ricky Martin
  • Schauspielerin Emma Stone
  • Kung Fu Legende Jackie Chan
  • Schauspieler Jim Belushi
  • Schauspieler James Marsden (X-Men)
  • „Golden Girl“ Betty White
  • Schauspielerin Elizabeth Taylor
  • Schauspielerin Jamie Lee Curtis
  • Tonight Show Moderator Jimmy Fallon
  • Desperate Housewifes Star Nicollette Sheridan
  • Schauspielerin Pamela Anderson
  • Sänger Joe Cocker

Das Erscheinungsbild des Golden Retrievers

Der Golden Retriever ist ein mittelgroßer Hund. Rüden erreichen eine Widerristhöhe von 56-61 cm, Hündinnen sind mit 51-56 cm hingegen etwas kleiner. Das Gewicht ist nicht genau festgelegt, doch je nach Geschlecht und Größe gelten 30-40 kg als ideal. Der Körperbau des Golden Retrievers ist kräftig und harmonisch, mit tiefem Brustkorb und geradem Rücken.

Kein Wunder, dass der hübsche Golden Retriever als Familienhund so begehrt ist. Seine dunklen Augen wirken sanft und liebenswürdig, seine Ohren hängen schlapp herunter und sein Fell ist mittellang und wunderbar weich. Selbst seine Fellfarbe wirkt freundlich in diversen Schattierungen von creme bis golden. Die Pfoten des Golden Retrievers sind rund und wirken katzenähnlich.


Familientauglicher Hund mit großem Herzen

Als Wachhund eignet sich der Golden Retriever kaum. Nicht nur, dass sein Schutztrieb wenig bis gar nicht vorhanden ist: Der zutrauliche Hund würde einen Eindringling sogar eher schwanzwedelnd begrüßen, als ihn zu verbellen. Die Rasse ist demnach aufgeschlossen gegenüber Fremden und fühlt sich in einer aktiven Familie eigentlich am wohlsten. Auch mit Kindern versteht sich der Golden Retriever hervorragend, wenn er früh sozialisiert wurde.

Durch seine ursprüngliche Verwendung als Jagdhund wird dem Golden Retriever gerne der Will-to-please nachgesagt. Er möchte seinem Halter gefallen, ist gelehrig und arbeitet freudig mit. Und die Rasse sollte und muss auch gefördert werden, um ihrem lebhaften und intelligenten Naturell gerecht zu werden. Dann wird der Golden Retriever ein umgänglicher und ruhiger Zeitgenosse mit ausgeglichenem Charakter und Temperament. Ist er allerdings unterfordert, so entwickelt er schnell Unarten und sucht sich Ersatzbeschäftigungen, die sich später nur mühselig wieder abtrainieren lassen.

Aggressivität werden Sie bei einem wesensfesten und gut erzogenen Golden Retriever hingegen vergeblich suchen. Sein Wesen ist eher ruhig und geduldig und ihn bringt so schnell nichts aus der Fassung. Dennoch gilt er als aufmerksamer Beobachter und ihm entgeht nur wenig.

Was ist typisch Golden Retriever?

  • Freundlich und ausgeglichen
  • Natürliche Anlage zum Arbeiten
  • Eignung zum Familien- aber auch Arbeitshund
  • Kinderfreundlich
  • Der Hund fühlt sich bei jeder Witterung wohl. Selbst nasskalte Temperaturen können ihm dank wetterfester Unterwolle nichts anhaben. Einzig, wenn im Sommer das Quecksilber im Thermometer allzu hoch klettert, muss er passen und einen Gang zurückschalten.
  • Erfahrene Halter wissen es: Der wasseraffine Hund liebt das kühle Nass in jedweder Form. Von Matschepfütze bis Meer wird er keine Möglichkeit auslassen sein Element zu genießen
  • Freundlich gegenüber Fremden, als Wachhund nicht geeignet
  • Die Rasse sollte entsprechend ihrer Anlagen gefördert und beschäftigt werden. Nasenarbeit, Dummytraining oder Apportieren sind ideal
  • Kaum Schutztrieb vorhanden
  • Intelligent
  • Aufmerksam
  • Anhänglich und einfühlsam

Wie alt wird ein Golden Retriever?

Wer mit dem Gedanken spielt, einen Golden Retriever zu kaufen, sollte sich im Klaren darüber sein, dass er für rund 10-12 Jahre die volle Verantwortung für ein Tier übernimmt. So lang ist nämlich die durchschnittliche Lebenserwartung des Golden Retrievers. Mit etwas Glück lebt Ihr Vierbeiner vielleicht sogar ein wenig länger. Sie können auf jeden Fall viel zu einem gesunden, artgerechten und langen Hundeleben beisteuern.

Tipps für ein langes Hundeleben

  • Bieten Sie dem Golden Retriever Familienanschluss
  • Halten Sie ihn artgerecht
  • Sorgen Sie für eine hochwertige und gesunde Ernährung
  • Übergewicht sollte vermieden werden
  • Lassen Sie den Hund impfen
  • Gehen Sie bei Krankheitsanzeichen immer zum Arzt
  • Pflegen Sie den Golden Retriever regelmäßig
  • Sorgen Sie für viel Bewegung und auch geistige Beschäftigung
  • Ermöglichen Sie ihm den Kontakt zu Artgenossen
  • Erziehen Sie Ihren Hund (So vermeiden Sie Gefahrensituationen)

Golden Retriever Welpen sollten immer nur bei einem seriösen Züchter gekauft werden. Der achtet auf die Gesundheit seiner Zuchttiere und verpaart nur einwandfreie Hunde miteinander, die von Experten geprüft und für zuchttauglich befunden wurden. So ermöglichen Sie Ihrem kleinen Vierbeiner einen guten Start in ein hoffentlich langes und vor allem gesundes Hundeleben. Immerhin sind genetische Erkrankungen in seiner Zuchtlinie weniger wahrscheinlich, als beim Laienzüchter oder gar Händler um die Ecke.

Rassetypische Erkrankungen oder vererbte Probleme können die Lebenserwartung nämlich deutlich verkürzen und die Lebensqualität sehr einschränken. Auch altersbedingte Leiden können vorkommen, sind allerdings nicht vermeidbar, da jeder Golden Retriever irgendwann einmal zum Senior wird. Gehen Sie auf die besonderen Bedürfnisse Ihres alternden Hundes ein und bereiten Sei ihm einen schönen Lebensabend.

Schön, wenn Sie sogar bereit sind, ihn auf seinem letzten Gang zu begleiten. Schließlich geht der Golden Retriever eines Tages über die Regenbogenbrücke und wird Sie verlassen. Dies muss nicht unbedingt in einer Tierarztpraxis sein. Mittlerweile dürfen Sie sogar zu Hause von Ihrem Vierbeiner Abschied nehmen.

Nach dem Tod des Golden Retrievers gibt es zahlreiche Möglichkeiten, dem geliebten Haustier zu gedenken. Sie können ihn daheim im Garten beerdigen, in einer Urne aufbewahren oder auf einem Tierfriedhof beisetzen lassen. Darüber hinaus gibt es viele schöne und kreative Ideen, eine bleibende Erinnerung an den Hund zu schaffen. Dies kann vor allem Kindern bei der Trauerbewältigung helfen und über den Verlust ein wenig hinwegtrösten.


Goldige Welpen

Ein Golden Retriever Welpe wird Ihr Leben ganz schön durcheinander wirbeln. Neben einigen Veränderungen bringt dies aber auch reichlich frischen Wind in Ihr Zuhause, den Sie nie wieder missen wollen. Da von der Reservierung des Welpen, bis zu seiner endgültigen Abholung allerdings meist einige qualvoll lange Wochen vergehen, sollten Sie sich die Zeit mit ein bisschen Vorbereitung versüßen.

Fall noch nicht geschehen, kaufen Sie am besten einen Erziehungs- bzw. Welpenratgeber und auch ein Buch über die Rasse an sich. Außerdem sollte Ihr Haus oder Ihre Wohnung hundesicher gemacht werden, in dem Gefahrenquellen entschärft oder am besten ganz aus dem Weg geschafft werden. Wer einen Garten hat, sollte auf Ausbruchssicherheit achten und giftige Pflanzen sowie Dünger entsorgen. Es kann ebenso nicht schaden, die örtliche Hundeschule über deren Kursangebote zu befragen und vielleicht schon einen Platz in der Welpenspielstunde zu vereinbaren.

Am meisten Spaß macht aber sicherlich das ausgiebige Shopping für den Golden Retriever Welpen. Die Erstausstattung ist eigentlich gar nicht so umfangreich, allerdings gilt es auch einigen Verlockungen in der Tierfachhandlung zu widerstehen. Was und wie viel Sie Ihrem Welpen kaufen hängt natürlich von Ihrem Budget ab. Nicht geknausert werden sollte allerdings bei gutem Hundefutter. Fragen Sie den Züchter, woran Ihr Welpe bereits gewohnt ist und besorgen Sie einen kleinen Anfangsvorrat. Dies hilft dem Welpen bei der Eingewöhnung. Sie können später immer noch auf ein anderes Futtermittel umsteigen.

So erkennen Sie einen gesunden Welpen beim Züchter:

  • Glänzendes Fell ohne kahle Stellen oder Hautprobleme
  • Klare Augen
  • Neutral riechende Ohren
  • Rosiges Zahnfleisch
  • Saubere Afterregion und saubere Hinterläufe
  • Keine Lahmheit erkennbar
  • Der Bauch sollte nicht aufgebläht wirken
  • Er ist verspielt, agil und neugierig
  • Auf den Züchter reagiert der Welpe freudig
  • Besucher werden neugierig begrüßt

Stellen Sie bitte sicher, dass in den ersten Wochen nach der Ankunft des Golden Retriever Welpen immer jemand für den kleinen Hund da ist. Er braucht während der Eingewöhnung unbedingt eine zuverlässige Bezugsperson, damit er sich schnell zurecht findet, Vertrauen aufbaut und sich wohlfühlt. Es macht unter Umständen Sinn, den Jahresurlaub in diesem Zeitraum zu planen.


Erziehung und Haltung des Golden Retriever

Sie sollten mit der Erziehung Ihres Golden Retrievers beginnen, sobald er bei Ihnen eingezogen ist. Auch wenn es vielleicht ein niedlicher und tapsiger Welpe ist. Süßes Aussehen sollte kein Freischein für Unarten und unerwünschtes Verhalten sein. Denken Sie daran, dass Ihr Racker irgendwann groß wird und somit mehr Kraft entwickelt und auch schärfere Zähne bekommt. Ziehen an der Leine oder Kneifen und Knabbern an den Füßen sind darum sehr schnell nicht mehr wirklich niedlich.

Anfängern sei sowieso immer ein Besuch in der Hundeschule angeraten. Hier lernen Sie und Ihr Golden Retriever die nötigen Basics für ein harmonisches Miteinander. Außerdem ist es sinnvoll, den Welpen bereits an alle Geräusche und Begebenheiten zu gewöhnen, mit denen er im Laufe seines Lebens regelmäßig in Kontakt kommen wird. Die Sozialisation sollte natürlich ebenfalls nicht vernachlässigt werden. Menschen jeden Alters, Artgenossen und andere Tiere sollten dem Golden Retriever vertraut sein. Üben Sie darüber hinaus das gelegentliche Alleinbleiben und achten Sie auf eine gute Leinenführigkeit.

Darum ist die Erziehung des Golden Retrievers so wichtig:

  • Das Zusammenleben funktioniert nur, wenn klare Regeln herrschen und jeder seinen Platz im Rudel kennt.
  • Ein gut erzogener Golden Retriever darf vieles genießen, was untrainierten Hunden vorenthalten wird. Zum Beispiel das Laufen ohne Leine.
  • Er kann überall hin mitgenommen werden und ist gern gesehener Begleiter in Biergarten, Eisdiele und Co.
  • Erziehung schützt den Hund vor möglichen Gefahren. Reißt sich der Golden Retriever von der Leine und er ist nicht abrufbar, können beispielsweise schnell brenzlige Situationen entstehen.
  • Es ist überaus nervend, mit einem Vierbeiner spazieren zu gehen, der an der Leine zieht, andere Hunde ankläfft oder Autos und anderen Dingen nachjagt.
  • Gelegentliches Anschlagen ist völlig in Ordnung, permanentes Kläffen allerdings nicht.
  • Erziehung und Training schafft Vertrauen in Sie und Ihre Fähigkeiten als Rudelführer

Da der Golden Retriever Familienanschluss benötigt, um glücklich zu sein, ist die Rasse für die Zwingerhaltung nicht geeignet. Ein Haus mit Grundstück wäre sicherlich wünschenswert, doch eine große Wohnung ist ebenfalls in Ordnung, wenn der Vierbeiner ausreichend bewegt und beschäftigt wird. Immerhin hat er gern eine Aufgabe, der er nachkommt und verkümmert, wenn er nur ein paar kurze Spaziergänge und ansonsten wenig Aufmerksamkeit erhält. Falls Sie zur Miete wohnen, ist es außerdem mehr als ratsam, das Einverständnis des Besitzers einzuholen, ehe Sie planen, einen Golden Retriever zu kaufen.


Was ist vor dem Kauf eines Golden Retrievers zu bachten?

Einen Hund im Haus zu haben klingt ganz wunderbar? Sie haben einen treuen Begleiter und die Kinder einen Freund zum Spielen und Kuscheln? Sie freuen sich auf die gemeinsamen Stunden und Unternehmungen mit Ihrem Golden Retriever? So schön, die Vorstellung von der Hundehaltung aus Ihrer Perspektive auch sein mag, vergessen Sie bitte nicht die Verantwortung und Verpflichtung, die damit einhergeht. Und die beginnt schon lange vor dem Kauf des Golden Retrievers. Immerhin sollten Sie vorher eingehend prüfen, ob Sie wirklich bereit für ein Leben mit Hund und den damit verbundenen Freuden aber auch Einschränkungen sind. Dabei sollten zunächst alle Voraussetzungen für die Hundehaltung eingehend geprüft werden:

  • Haben Sie sich mit der Rasse und Ihren Bedürfnissen befasst?
  • Haben Sie ausreichend Zeit für den Golden Retriever?
  • Sind Sie gewillt, ihn gut zu erziehen und sich jeden Tag mit ihm zu beschäftigen?
  • Noch einmal: Egal, ob Wochenende, Feiertag, Mistwetter oder Krankheit: Der Golden Retriever benötigt Sie und Ihre Aufmerksamkeit jeden Tag
  • Die Hundehaltung ist erlaubt?
  • Wie lange wäre der Hund am Tag allein? Gibt es Alternativen (Hundesitter, Hundekrippe)?
  • Hat jemand aus der Familie Einwände?
  • Gibt es jemanden mit Tierhaarallergien?
  • Hat ein Familienmitglied Angst vor Hunden?
  • Können Sie sich einen Hund leisten, auch wenn mal überraschende Kosten (z.B. Operation) auf Sie zukommen?
  • Wer kümmert sich um den Golden Retriever, wenn Sie in den Urlaub fahren oder einmal ernsthaft krank werden?
  • Ihr Lifestyle ist mit einem Leben mit Hund vereinbar?

Selbst wenn alle Begebenheiten erfüllt sind und eigentlich nichts gegen die Anschaffung eines Golden Retrievers spricht, sollten Sie sich auch der Nachteile bewusst sein, die ein Vierbeiner mit ins Haus bringt:

  • Der Golden Retriever haart das ganze Jahr über. Sie müssen häufiger zum Staubsauger, Staubwedel und Wischmop greifen
  • Matsch, Wasser, Schnee, Wiese oder Wald: Die Rasse fühlt sich in jedem Terrain wohl und bringt gern Matschklumpen, Dreck und Staub im Fell oder an den Pfoten mit nach Hause
  • Welpen machen gern Bächlein oder Häufchen in die Wohnung.
  • Auch draußen müssen Sie die (zumindest grroßen) Hinterlassenschaften Ihres Hundes aufsammeln und entsorgen
  • Nasse Hunde riechen mitunter etwas streng
  • Sie müssen mehrmals täglich mit dem Golden Retriever raus, ganz egal, bei welchem Wetter
  • Ein Hund verursacht vor allem eines: Kosten!
  • Ältere Vierbeiner benötigen oft mehr Aufmerksamkeit und Pflege
  • Einbußen hinsichtlich Spontanität, Freizeit- und Urlaubsplanung, anderen Hobbies und Freunden

 

Falls Sie dies alles immer noch nicht davon abhält, einen Golden Retriever zu kaufen: Gratulation. Der Hund wird es sicherlich gut bei Ihnen haben und Sie können beide voneinander profitieren. Denn schließlich bringt so ein Wirbelwind auch allerlei Spaß und Freude ins Haus:

  • Es gibt nichts Schöneres, als einen Golden Retriever Welpen
  • Es ist eine tolle Erfahrung, den Welpen aufwachsen zu sehen
  • Sie können den Hund nach Ihren Wünschen und Vorstellungen erziehen (Therapiehund, Familienhund, Sportpartner o.Ä.)
  • Sie erhalten einen loyalen und lebhaften neuen Freund
  • Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt
  • Trainingserfolge und Fortschritte sind ein befriedigendes Gefühl
  • Die Beschäftigung mit dem Hund macht Spaß und sorgt für gute Laune
  • Insbesondere für Kinder ist der Golden Retriever Vertrauter, Seelentröster, Beschützer und Kumpel zugleich
  • Sie werden sich die nächsten 10-12 Jahre vermutlich wesentlich mehr bewegen und an der frischen Luft sein.
  • Den Hund neben sich liegen zu haben nach einem langen und harten Tag … Balsam für die Seele und so entspannend!

Woher bekomme ich einen Golden Retriever?

Das Internet ist voll von Kleinanzeigen und tollen Angeboten, wenn Sie sich für einen Golden Retriever interessieren. Doch nicht jede Anzeige ist dabei seriös und so manch verlockendes Angebot sollte mit Vorsicht geprüft werden. Denn leider tummeln sich auch zahlreiche schwarze Schafe im World Wide Web, die es auszusortieren gilt.

Falls der Kaufpreis für den Golden Retriever allzu niedrig erscheint, sollten Sie tatsächlich immer skeptisch werden. Die Aufzucht von gesunden Welpen hat nämlich ihren Preis. Ebenfalls vom Kauf absehen sollten Sie, wenn Ihnen angeboten wird, den Welpen zu Ihnen zu bringen. Hier hat der Verkäufer sicherlich etwas zu verheimlichen und es handelt sich womöglich um einen Vermehrer.

Wer hingegen einen seriösen Züchter sucht, ist auf den Internetseiten des VDH gut aufgehoben. Auch die Retriever-Clubs vermitteln Ihnen gerne Adressen von Züchtern in Ihrer Nähe. Bei solchen kontrollierten Zuchtstätten sind die Chancen am besten, einen gesunden und wesensfesten Golden Retriever zu erwerben, der frei von Erbkrankheiten ist..

Auch Laienzüchter ohne Vereinszugehörigkeit haben natürlich schöne Welpen im Angebot. Hier sollten Sie allerdings ebenfalls etwas Vorsicht walten lassen und sich immer über Gesundheitsatteste und tierärztliche Untersuchungen der Zuchttiere erkundigen.


Gibt es Golden Retriever in Not?

Leider finden sich auch im Tierschutz immer wieder Rassehunde, die aus den unterschiedlichsten Gründen abgegeben wurden. Selbst so ein lieber und ruhiger Zeitgenosse wie der Golden Retriever bleibt von einem solchen Schicksal manchmal nicht verschont. Wer einem Golden Retriever in Not ein neues Zuhause schenken möchte, sollte dabei im Hinterkopf behalten, dass solche heimatlosen Hunde mitunter traumatisiert sind oder über ihre Vorgeschichte vielleicht nur wenig bekannt ist. Außerdem handelt es sich meist um erwachsene oder sogar alte Hunde, die auf eine neue Familie auf Lebenszeit hoffen.

Gründe, warum der Golden im Tierheim oder auf einer privaten Pflegestelle landet, gibt es viele:

  • Sein früherer Besitzer ist verstorben
  • Die Hundehaltung ist plötzlich nicht mehr erlaubt oder möglich
  • Finanzielle Sorgen des Halters
  • Berufliche Situation ist nicht mehr mit der Haltung vereinbar
  • Allergien treten plötzlich auf
  • Seine Besitzer fürchten der Hund verträgt sich nicht mit Kindern/dem Neugeborenen
  • Seine ehemaligen Besitzer trennen sich und niemand ist gewillt den Hund zu nehmen
  • Eine Krankheit oder körperliche Einschränkungen im Alter machen die Haltung des Golden Retrievers beschwerlich oder unmöglich
  • Der Hund wurde einfach ausgesetzt
  • Überforderung der Besitzer (Arbeitsaufwand Erziehung, Kosten o.Ä. wurden unterschätzt)

Falls die Vorbesitzer sich selbst nach einem guten neuen Zuhause für ihr ehemaliges Haustier umsehen, erfragen Sie unbedingt den genauen Abgabegrund. Je mehr Sie über die Vergangenheit des Golden Retrievers erfahren, umso besser können Sie sich auf ihn und seine besonderen Bedürfnisse einstellen. Auch Pflegestellen können Ihnen meist ein gutes Bild vom Bildungsstand und Charakter des Hundes vermitteln.


Worauf muss ich beim Kauf eines Golden Retriever Mischlings achten?

Tatsächlich gibt es viele schöne Golden Retriever Mischlinge. Einige erfreuen sich sogar so großer Beliebtheit, dass sie gezielt gezüchtet werden und bereits viele Fans haben. Der Golden Retriever als Paarungspartner hat dabei viele gute Charaktereigenschaften und äußerliche Attribute, die es wert sind vererbt zu werden. Tatsächlich möchte man bei einer geplanten Verpaarung meist die Vorteile beider gekreuzten Rassen miteinander vereinen. Ob dies am Ende tatsächlich gelingt, bleibt allerdings abzuwarten. Ein Golden Retriever Mix ist eben doch eine kleine Wundertüte, die es mit Neugierde zu öffnen und zu entdecken gilt.

Was sind die beliebtesten Golden Retriever Mischlinge?

  • Goberian (Golden Retriever und Siberian Husky)
  • Golden Cocker Retriever (Golden Retriever und Cocker Spaniel)
  • Golden Shepherd (Golden Retriever und Deutscher Schäferhund)
  • Goldendoodle (Golden Retriever und Pudel)
  • Goldador (Golden Retriever und Labrador)
  • Golden Boxer (Golden Retriever und Deutscher Boxer)

Manchmal entsteht ein Golden Retriever Mischling allerdings aus einem Unfall, sprich: aus einer zufälligen Verpaarung. Wer wissen möchte, worauf er sich beim Kauf eines Mix einlässt, sollte immer Charakter, Wesen sowie Aussehen der beiden Ausgangsrassen studieren. So bekommen Sie wenigstens eine Ahnung davon, worauf Sie sich einlassen. Insbesondere, wenn sich die Elterntiere hinsichtlich Größe, Fellbeschaffenheit oder Charakter nicht besonders ähnlich sind. Hier ist Geduld gefragt. Denn erst beim Junghund oder erwachsenen Golden Retriever Mix lässt sich schließlich ablesen, wie die Endproportionen aussehen und wie das Wesen ausgebildet ist.


Viele Vorteile: Ein Golden Retriever vom seriösen Züchter

Der hohe Kaufpreis beim Züchter mag viele im ersten Moment abschrecken, doch wer sich damit auseinander setzt, was ein Golden Retriever Züchter alles für gesunden und wesensfesten Nachwuchs leistet, wird schnell merken, dass der höhere Anschaffungspreis durchaus gerechtfertigt ist. Immerhin möchten Sie doch einen gesunden Welpen erwerben, der frei von erblich bedingten Problemen ist und hoffentlich auch nie an rassetypischen Erkrankungen leiden wird. Zudem sollte der Hund dem Rassestandard entsprechen und all die positiven Attribute dieser wundervollen und liebenswerten Rasse in sich vereinen.

Daran erkennen Sie einen guten und seriösen Golden Retriever Züchter:

  • Sie werden vor und noch lange nach dem Kauf beraten.
  • Ihnen wird bei der Auswahl des passenden Welpen geholfen
  • Die Zuchtstätte wirkt gepflegt und die Hunde sind artgerecht untergebracht
  • Es gibt nicht übermäßig viele Hunde oder viele verschiedene Rassen beim Züchter
  • Er züchtet im Verein und unterliegt dessen Regeln und Kontrollen
  • Der Züchter wird Ihnen Fragen stellen und wissen wollen, wo seine Welpen hinkomen
  • Alle Hunde entsprechen dem Standard, sind gesund und wesensfest
  • Deckrüde und Zuchthündin wurden in einer Zuchttauglichkeitsprüfung bewertet und für die Zucht als geeignet bewertet
  • Alle Hunde haben Familienanschluss
  • Er züchtet aus Liebe zur Rasse und nicht des Profits wegen
  • Alle Welpen haben bereits erste Impfungen und Wurmkuren erhalten
  • Die Welpen sind gechipt
  • Die Abgabe der Welpen erfolgt nicht vor der 8. Woche
  • Erste Sozialisation und Gewöhnung sind für den Züchter selbstverständlich
  • Sie dürfen die Wurfkiste und die Mutterhündin besuchen
  • Alle Tiere freuen sich über die Anwesenheit des Züchters und sind neugierig Besuchern gegenüber

Golden Retriever Verbände, die dem VDH angehören sind:

  • Deutscher Retriever Club e.V.
  • Golden Retriever Club e.V.

Züchter, die diesen Clubs angehören und nach deren Vereinsregeln züchten, werden regelmäßig kontrolliert und sind geschult. Auch die Hunde sowie deren Nachzucht unterliegen Bestimmungen und Kontrollen. Damit soll gewährleistet werden, dass die Golden Retriever Zucht qualitativ hochwertig ist und bleibt oder sogar im besten Falle stetig verbessert wird.


Gesunde Deckrüden für gesunden Nachwuchs

Welpenaufzucht ist ein Fulltime-Job und der Arbeitsaufwand sollte nicht unterschätzt werden. Es ist zwar auch ein aufregendes und besonders schönes Erlebnis, doch es geht viel Verantwortung damit einher. Ganz zu schweigen von den Kosten und der Zeit, die investiert werden müssen.

Dabei sollte bei der Qualität des Golden Retriever Deckrüden nicht gespart werden. Wer hingegen wahllos irgendeinen Rüden aussucht, riskiert Krankheiten und charakterliche Mängel bei den späteren Welpen.

Ein speziell zur Zucht zugelassener Hund hat tatsächlich viele Vorteile. Er wurde auf Herz und Nieren geprüft und musste sich vor Experten in einer ZTP (Zuchttauglichkeitsprüfung) behaupten. Hier erhalten nur besonders geeignete und hochwertige Deckrüden und Zuchthündinnen eine Zulassung, die bestimmte Voraussetzungen und Qualitätsansprüche erfüllen und damit zur Verbesserung der Rasse beitragen. Auch Wesen und Verhalten des Golden Retriever Deckrüden wird genauestens beobachtet und einem Test unterzogen.

Vorteile eines Deckrüden vom Vereinszüchter sind:

  • Sein Formwert entspricht dem Rassestandard
  • Er hat hervorragende Noten auf Zuchtschauen erhalten und Preise eingeheimst
  • Der Wesenstest wurde bestanden
  • Die Zuchttauglichkeitsprüfung wurde mit Bravour abgelegt
  • Sein Stammbaum lässt sich über Generationen zurückverfolgen (Ahnentafel)
  • Er erfüllt alle gesundheitlichen Voraussetzungen und es gibt keine auffälligen Befunde
  • Womöglich kann seine Nachzucht bereits besichtigt werden

Die Decktaxe für einen guten Golden Retriever Deckrüden richtet sich nach seiner Erfahrung und seinen bisherigen Erfolgen beim Einsatz in der Zucht, seinen Auszeichnungen und Preisen, sowie dem gesundheitlichen Zustand. Meistens ist der endgültige Preis jedoch Verhandlungssache.


Für ein vitales und gesundes Hundeleben: Die richtige Ernährung des Golden Retriever

Wer seinen Golden Retriever nicht ausreichend bewegt, ihn aber mit vielen Leckerchen und gutem Futter versorgt, riskiert leider ein paar Extrapfunde bei seinem Vierbeiner. Besser wäre es, die Ernährung dem Alter und Bewegungsdrang des Hundes anzupassen. So benötigen Welpen eine völlig andere Futterzusammenstellung, als der ausgewachsene oder alte Hund. Golden Retriever, die einen „Job“ haben und körperlich sehr beansprucht werden, dürfen hingegen ruhig ein paar Extrakalorien erhalten.

Zu Beginn werden Sie den Welpen vermutlich mit dem gleichen Futter versorgen, dass er bereits beim Züchter gewohnt war. Wenn Sie eine Umstellung vornehmen möchten, sollte dies schonend und langsam vonstattengehen, indem nach und nach das alte Futter durch das neue ersetzt wird.

Dabei ist es unerheblich, ob Sie kommerzielles Trocken- oder Nassfutter anbieten möchten. Gesund können beide Varianten sein, wenn Sie auf ein paar wichtige Dinge achten. So sind Marke oder Preis nicht immer ein Garant für eine ausgewogene Golden Retriever Ernährung. Werfen Sie lieber einen Blick auf die Inhaltsstoffe. Zucker, viel Getreide als Füllstoffe, Farb- und Konservierungsstoffe sollten besser nicht enthalten sein. Dafür als Hauptbestandteil Fleisch, Fisch und viel knackiges Obst und Gemüse sowie wertvolle Öle, Kräuter und Ähnliches. Je übersichtlicher und genauer die aufgelisteten Zutaten sind, umso besser ist meist auch das Futter. Lange Listen von Inhaltsstoffe sprechen hingegen oft eher für ein minderwertiges Produkt.

Neben industriell hergestelltem Futter können Sie die Mahlzeiten für den Golden Retriever natürlich auch selbst zusammenstellen. Unter Hundefreunden geht der Trend ganz eindeutig zum Barfen. Dies bedeutet in etwa so viel wie „Biologisch artgerechte Rohfütterung“. Hier wissen Sie zu 100%, was im Magen ihres Vierbeiners landet. Allerdings ist eine gewisse Einarbeitung in die Thematik von Nöten und eine große Gefriertruhe wäre von Vorteil. Ekel vor rohen tierischen Produkten sollten Sie bei dieser Fütterungsart besser nicht haben.

Am Ende entscheiden meist sowieso die Überzeugung und der Geldbeutel des Besitzers über die gewählte Fütterungsart. Natürlich sollten aber auch die Bedürfnisse und Vorlieben des Golden Retrievers mit einbezogen werden. Mischformen der diversen Futtermittel sind ebenfalls denkbar (z.B. Teil-Barfen) und mitunter sehr gesund. Sofern eine Überversorgung mit bestimmten Nährstoffen oder ein Mangel an wichtigen Inhaltsstoffen vermieden wird. Dies geschieht meist bei zu einseitiger Ernährung oder mangelhaftem Futter.

Vergessen Sie bitte nicht, dass der Hund nichts vom Tisch bekommen sollte und keine Essensreste im Napf landen. Vieles, was für uns Menschen lecker und gesund ist, kann dem Golden Retriever gefährlich werden und ihn (unter Umständen auch langsam) vergiften.


Gibt es typsiche Krankheiten beim Golden Retriever?

Genau wie wir Menschen muss auch der Golden Retriever hin und wieder einmal zum Arzt. Manchmal braucht er nur eine Impfung oder Wurmkur, ein anderes Mal vielleicht Medikamente oder sogar eine Operation. Viele Hunde mögen den Besuch in der Tierarztpraxis nicht, weshalb es gut ist, den Welpen an die dortigen Gerüche und Geräusche zu gewöhnen und ihn gute Erfahrungen machen zu lassen (z.B. Leckerchen nach oder während einer Routineuntersuchung). Bei schweren Verweigerern kann es helfen, den Hund draußen oder im Auto warten zu lassen, bis er an der Reihe ist.

Nicht immer müssen Sie mit Ihren Golden Retriever sofort zum Tierarzt, wenn sich erste Symptome zeigen. Kleinere Wunden, Durchfall oder Erbrechen können beispielsweise zunächst ein bis zwei Tage zu Hause beobachtet und mit Hausmitteln behandelt werden. Manchmal ist ein Besuch jedoch unumgänglich und unter Umständen auch rasch nötig, um Langzeitfolgen oder unnötiges Leid zu vermeiden.

Gehen Sie mit Ihrem Golden Retriever immer zu einem Tierarzt, wenn:

  • Er akute Schmerzen zeigt und/oder bereits Schonhaltungen einnimmt
  • Der Hund lahmt
  • Sein Fress- oder Trinkverhalten sich auffällig ändert (z.B mehr trinken, Futterverweigerung)
  • Fellprobleme auftreten (stumpf, Haarausfall, Schuppen)
  • Bei starkem Ausfluss aus Auge, Nase oder Geschlechtsorganen
  • Er untypisches Verhalten an den Tag legt (Aggressiv, Schmerzen beim Anfassen, Lustlos, Schläft viel usw.)
  • Bei Wunden oder Fremdkörpern
  • Bei starkem Mundgeruch oder Gestank aus den Ohren
  • Sie Knubbel unter der Haut tasten können
  • Anhaltendem Durchfall oder Erbrechen
  • Der Hund Fieber hat
  • Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen auftreten
  • Sie Parasiten entdecken oder Würmer vermuten
  • Der Golden Retriever sich permanent kratzt, leckt oder den Kopf schüttelt
  • Eine Vergiftung vorliegt oder vermutet wird

Aus Faustregel gilt, dass Sie lieber einmal zu viel den Tierarzt kontaktieren, als einmal zu wenig. Bei Unsicherheiten ist ein Gang in die Praxis sowieso immer angeraten. Je schneller ein Problem erkannt und behandelt wird, umso schneller ist es oft wieder aus der Welt geschafft.

Neben normalen Hundekrankheiten und Wehwehchen gibt es beim Golden Retriever aber leider auch einige genetisch bedingte und rassetypische Krankheiten. Nicht jeder Rassevertretet erkrankt daran, doch es ist gut, um die möglichen Probleme zu wissen.

Typische Krankheiten, die beim Golden Retriever auftreten können sind:

  • Hüftdysplasie (HD)
  • Ellbogendysplasie (ED)
  • Diverse Augenkrankheiten (z.B. Netzhautschwund und Grauer Star)
  • Epilepsie
  • Mastzelltumore
  • Muskeldystrophie

Da der Golden Retriever ein Hund ist, der scheinbar nie aus der Mode kommt, sehr begehrt und beliebt ist, gibt es natürlich auch zahlreiche Hundehändler und Vermehrer, die mit der Rasse schnelles Geld machen möchten. Durch solche unseriöse „Zuchten“, die wenig bis gar keinen Wert auf Gesundheit und Zuchtauslese legen, wird allerding genetischen Krankheiten Vorschub geleistet. Wer einen gesunden Hund kaufen möchte, sollte also lieber bei einem seriösen Züchter mit Erfahrung, Verstand und Hundekenntnis kaufen.


Impfungen – Ein wichtiger Eckpfeiler der Gesundheitsvorsorge

Sie können Ihrem Golden Retriever viel mögliches Leid ersparen, wenn Sie ihn grundimmunisieren lassen und Auffrischtermine gewissenhaft wahrnehmen. Immerhin sind viele bakterielle und virale Krankheiten wieder auf dem Vormarsch. Nicht zuletzt ist dies der Impfmüdigkeit vieler Besitzer geschuldet. Am schlimmsten und härtesten treffen Staupe und Co. dabei Welpen, die noch nicht alt genug zum Impfen sind, sowie alte und immungeschwächte Hunde.

Normalerweise erhält der Golden Retriever Welpen seine ersten Impfungen (meist Kombinationsimpfstoffe) bereits beim Züchter. Je nach Abgabealter der Welpen muss die Grundimmunisierung beim neuen Besitzer anschließend abgeschlossen werden. Gegen was und wann genau der Hund geimpft wurde, wird vom Tierarzt in das Impfbuch oder den blauen EU-Heimtierausweis eingetragen.

Die von der Ständigen Impfkommision Vet. dringend empfohlenen Impfungen (Core-Komponenten) sollte dabei unbedingt jeder Hund erhalten. Dazu zählen:

  • Tollwut
  • Staupe
  • HCC (Hepatitis Contagiosa Canis)
  • Leptospirose
  • Parvovirose

Darüber hinaus gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Impfungen, die allerdings nur unter bestimmten Bedingungen angeraten sind: Je nach Verwendung des Golden Retrievers (z.B. Zucht), seinen Haltungsbedingungen und Umfeld (Wohngegend) oder seinem Kontakt zu anderen Tieren und Artgenossen. Ein Tierarzt kann Sie hier eingehend beraten und individuelle Empfehlungen aussprechen.

Wichtig:
Jährliche Auffrischungen sind für die allermeisten Impfungen heute passe. Je nach Hersteller und Impfstoff reicht eine erneute Injektion etwa alle 3-5 Jahre, denn der Impfschutz hält länger an, als ursprünglich einmal vermutet. Durch die größeren Intervalle soll der Organismus des Hundes zudem nicht unnötig belastet werden.


Floh und Co sind ein Gesundheitsrisiko

Sie sind nicht nur lästig für den Hund, sondern können sogar Herrchen und Frauchen gefährlich werden: Parasiten beim Golden Retriever. Bleibt ein Befall längere Zeit unbehandelt oder unentdeckt, beeinträchtigt dies nicht nur Wohlbefinden und Gesundheit des Golden Retrievers, sondern die Plagegeister können auch auf den Menschen übersiedeln. Vorsicht ist darum besonders bei Kindern und alten Personen geboten. Hier sollten beim Hund besser regelmäßig Wurm- und Flohkuren durchgeführt werden, um eine Ansteckung zu vermeiden.

Zum Glück werden Sie Flöhe, Würmer, Milben oder Zecken in der Regel schnell wieder los. Letztere fängt sich Ihr Vierbeiner gern und häufig beim Spaziergang ein, weshalb es sich lohnt ihn regelmäßig nach den Spinnentierchen abzusuchen und das Ungeziefer gegebenenfalls mit einer Zeckenzange zu entfernen. Bei Würmern hilft hingegen eine Wurmkur schnell und zuverlässig, die Untermieter abzutöten und aus dem Hund zu befördern. Bedenken Sie allerdings, dass solch eine Kur nicht präventiv eingesetzt werden kann. Schon kurze Zeit nach der Behandlung kann sich der Golden Retriever bereits wieder anstecken.

Anders bei einem Spot-On-Präparat, das dem Vierbeiner in den Nacken geträufelt wird. Meist hält die Wirkung mehrere Wochen an und die „Flohkur“ beseitigt oftmals gleich eine Vielzahl an verschiedenen Parasiten. Hat sich Ihr Golden Retriever tatsächlich einmal Flöhe eingefangen, reicht die Behandlung des Hundes allein allerdings nicht aus. Sie sollten auch Ihr Zuhause gründlich reinigen und wieder flohfrei bekommen. Schließlich sitzen die fiesen Hüpfer meist nur für ihre Blutmahlzeit auf dem Hund und befinden sich ansonsten gern in der direkten Umgebung, also beispielsweise auf Schlafplätzen.


Die Pflege des Golden Retrievers

Trotz seines wunderbar seidigen Fells mit dichter Unterwolle, ist die Golden Retriever Pflege nicht so aufwendig, wie Sie vielleicht glauben. Ein paar Extraminuten am Tag sollten allerdings schon drin sein. Entspannt und schnell gehen Pflegerituale dabei von statten, wenn diese schon früh im Welpenalter trainiert werden. So hält der Hund still, wenn Sie ihm die Krallen schneiden oder ihm die Ohren säubern.

Für die Fellpflege benötigen Sie folgende Grundausstattung:

  • Feine und grobe Kämme
  • Unterwollharke oder Unterwollkamm
  • Striegel
  • Bürste
  • Flohkamm
  • Zeckenzange

Mit dem Striegel entfernen Sie einfach und schnell abgestorbene Haare. Eine Harke kann zudem dabei helfen, die Unterwolle zu pflegen, abgestorbene Haare zu beseitigen und eine gute Luftzirkulation bis auf die Haut zu gewährleisten. Mit den Kämmen werden schließlich noch die Befederung und andere längere Haarepartien durchgekämmt, damit es zu keinen Verfilzungen kommt. Da der Golden Retriever das ganze Jahr über haart, ist regelmäßiges Bürsten ideal, um herumfliegende Haare in der Wohnung auf ein Minimum zu reduzieren. Tägliches Staubsaugen hilft ebenfalls.

Da ein gesundes Gebiss enorm wichtig für das Wohlbefinden des Golden Retrievers ist, sollte die Zahnpflege nicht vernachlässigt werden. Zähneputzen beugt am wirksamsten Zahnbelag und anderen Problemen vor. Aber auch Kauspielzeug und Zahnpflegesnack helfen das Maul gesund zu erhalten.

Wer nun noch täglich kurz Ohren, Pfoten, Krallen, Augen und Nase seines Hundes kontrolliert und nach Bedarf reinigt, ist mit der Beautybehandlung bereits fertig. Achten Sie auf Auffälligkeiten und Krankheitsanzeichen, während Sie Ihren Hund pflegen. Damit sind nicht nur Wunden und Fellveränderungen gemeint, sondern auch Parasiten, wie Zecken und andere unerwünschte Krabbeltiere.

Neben Fellpflegeprodukten sollten Sie ebenfalls im Haus haben:

  • Krallenzange
  • Zahnpflegeprodukte oder Zahnpflegesacks und Kauspielzeug
  • Hundeshampoo (Baden nur im Notfall nötig)
  • Fusselfreie Tücher oder weiches Küchenpapier für die Reinigung von Ohren und Augen
  • Vaseline oder Fettcreme für die Pfoten
  • Evtl. Ohrlotion

Beschäftigung für den Golden Retriever

Der Golden Retriever ist ein wahres Allroundtalent. Häufig wird er als Familienhund gehalten und geliebt, doch die Rasse kann noch weitaus mehr. Auch Rettungsdienste und Polizei wissen den gelehrigen und intelligenten Hund zu schätzen. Selbst als Blindenhund leistet er hervorragende Dienste und hilft Menschen überall auf der Welt in ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben. Sein freundliches Wesen gegenüber Freunden und Fremden macht ihn zudem perfekt für den Job als Therapiehund. Selbst als Jagdhund findet er immer noch Verwendung. Zukünftige Besitzer sollten sich also im Klaren darüber sein, dass der Golden Retriever kein Couch-Potato ist, sondern eine Aufgabe und viel Beschäftigung braucht, um ausgeglichen und zufrieden zu sein.

Training und Beschäftigung sollten aber nicht als Pflichtprogramm gesehen werden, sondern als eine Möglichkeit, mit Ihrem Golden Retriever Spaß zu haben und wertvolle Zeit zu verbringen. Zudem leisten Sie damit einen wichtigen Beitrag zu einem fitten und gesunden Hund, mit starkem Immun- und Herzkreislaufsystem. Mehr noch: Die gemeinsame Zeit mit Ihrem Vierbeiner wird die Bindung zwischen Ihnen beiden stärken und das Vertrauen des Hundes in seinen Menschen vertiefen.

Dem Golden Retriever wird darüber hinaus gerne der „Will-to-please“ nachgesagt, also dass er seinem Besitzer gefallen möchte. Als ursprünglich gezüchteter Jagdhund war er nämlich immer gern bereit mitzuarbeiten und war es gewohnt, eine Aufgabe zu haben. Langweilt sich der Golden Retriever, so kann es darum schnell vorkommen, dass er sich eine Ersatzbeschäftigung sucht. Das diese oft zum Missfallen seiner Besitzer ausfällt, dürfte klar sein. Sobald Ihr Golden Retriever also unerwünschte Verhaltensweisen an den Tag legt, könnte dies also ein Zeichen dafür sein, dass er nicht ausreichend bewegt und beschäftigt wird.

Dabei sind Spaziergänge nur die solide Basis. Gerne dürfen diese abwechslungsreich ausfallen und hin und wieder auch an andere Orte führen. Neben Gassirunden, Spiel und Bewegung braucht der Golden Retriever aber auch Arbeit fürs Köpfchen. Dies wird ihn mental fit halten.

Ob Sie Intelligenzspielzeug einsetzen, sich selbst Aufgaben und Tricks überlegen oder einfach die Nase Ihres Hundes ein wenig herausfordern, bleibt Ihnen überlassen. In der Hundeschule gibt es zudem allerlei Workshops und Möglichkeiten für schöne Beschäftigungen mit Ihrem Golden Retriever. Wer mag, kann sich an einer Hundesportart versuchen oder sogar eine Ausbildung mit seinem Vierbeiner anstreben. Als Therapiehund ist der Golden Retriever beispielsweise sehr gut geeignet und auch Apportieren macht ihm Spaß.

Zum Schluss sein noch erwähnt, dass beinahe jeder Golden Retriever das Wasser liebt (Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel). Geben Sie ihm darum Gelegenheit zu schwimmen oder zumindest zu planschen. Ein See, Fluss, Pool, das Meer oder zur Not vielleicht auch ein Planschbecken im Garten können den Golden Retriever glücklich machen.

Wenn Sie mit Ihrem Golden Retriever spielen, beachten Sie ein paar kleine Grundregeln:

  • Beschäftigen Sie sich nicht mit ihm, wenn er gerade gefressen hat oder ein Schläfchen halten will
  • Lassen Sie Welpe oder Junghund nicht zu wild und lange toben. Sprünge, abrupte Stopps oder schnelle Richtungswechsel belasten Muskeln und Gelenke, was sich ein Leben lang nachteilig auf den Bewegungsapparat auswirken kann.
  • Motivation ist das Schlüsselwort. Leckerlis, ein Lieblingsspielzeug oder Streicheleinheiten von Ihnen wirken mitunter Wunder
  • Seien Sie geduldig und überfordern Sie den Hund nicht. Lieber Teilziele feiern und den Schwierigkeitsgrad langsam steigern
  • Positive Verstärkung bringt schneller und nachhaltiger Erfolge, als Zwang oder Härte. Letztere führen allenfalls zur Verweigerung oder der Hund verliert das Vertraue in Sie
  • Sorgen Sie für neue Herausforderungen und Abwechslung, spielen Sie aber auch hin und wieder die Lieblingsspiele Ihren Retrievers
  • Passen Sie das Maß der Beschäftigung dem Alter und der Fitness Ihres Hundes an
  • Neue Spielsachen dürfen zunächst nur unter Aufsicht verwendet werden, um deren Sicherheit genau zu prüfen.

Urlaub mit Golden Retriever

Für Hundefreunde ist der Urlaub meist nur komplett, wenn der Vierbeiner auch mit von der Partie ist. Damit die schönste Zeit des Jahres für alle schön, entspannt und unvergessen wird, sollten im Vorfeld jedoch einige Dinge bei der Urlaubsplanung mit Golden Retriever beachtet werden:

  • Suchen Sie ein hundefreundliches Land für den Urlaub aus
  • Ist es gut zu erreichen und die Anreise für den Hund nicht zu beschwerlich?
  • Beachten Sie spezielle Impfvorschriften (Tollwut meist obligatorisch)
  • Denken Sie an alle notwendigen Dokumente. Dazu zählen vor allem der Heimtierausweis und etwaige Tickets (Flug oder Zug)
  • Gibt es sonstige Einreisebestimmungen oder örtliche Vorschriften für Hunde (Maulkorb, Strandverbot etc.)?
  • Was muss für den Golden Retriever mitgenommen werden? Was ist vor Ort evtl. nicht erhältlich (z.B. Gewohntes Futter)?
  • Sind Hunde in der Unterkunft erlaubt?
  • Gibt es einen Tierarzt in der Nähe, dessen Sprache Sie verstehen?
  • Was gehört in die Notfallapotheke? Denken Sie an Medikamente, die ihr Golden Retriever ggf. benötigt.

Mit Hund müssen Sie bei der Urlaubsplanung vielleicht einige Abstriche machen. Auch in Sachen Spontanität gilt es Kompromisse einzugehen. Immerhin sind Fernreisen auf tropische Inseln oder Städtetrips mit viel Sightseeing nicht unbedingt mit Vierbeiner vereinbar. In solchen Fällen sollten Sie rechtzeitig eine Ersatzunterkunft für den Golden Retriever wählen, wie etwa eine Hundepension. Diese sollte dem Vierbeiner bestenfalls schon bekannt sein. Vielleicht sind auch Freunde oder Familie bereit, den Golden Retriever während Ihrer Abwesenheit auf ihn aufzupassen?

Viele Hundebesitzer wählen als Anreise aber sowieso am liebsten die Fahrt mit dem eigenen Auto oder vielleicht sogar Caravan. Hierbei ist besonders wichtig, dass der Golden Retriever ausreichend im Fahrzeug gesichert wird. Im abgetrennten Kofferraum reist der Vierbeiner beispielsweise sehr komfortabel. Sicherer ist es jedoch in einer geräumigen Transportbox, die im Idealfall quer zur Fahrtrichtung ausgerichtet wird. Wer seinen Hund frühzeitig an diese „Unterkunft“ gewöhnt, wird später auch bei längeren Fahrten keine Probleme bekommen.

Natürlich können Sie mit dem Golden Retriever auch in den Urlaub fahren, wenn Sie kein Auto besitzen. Zugreisen, insbesondere im eigenen Abteil oder im Nachtzug, sind sehr komfortabel für alle Teilnehmer, nicht nur für den Hund. Selbst Reisen mit dem Flugzeug sind denkbar, allerdings oft eine große Belastung für den Vierbeiner. Hier sollten Sie sich unbedingt auf Kurzstrecke beschränken und den Golden Retriever am besten nur mitnehmen, wenn der Auslandsaufenthalt längerfristig geplant ist. Beachten Sie bitte, dass Bahn- und Fluggesellschaften im In- und Ausland unterschiedliche Beförderungsbestimmungen für Hunde haben. Informieren Sie sich frühzeitig.


Noch mehr Infos für Golden Retriever Freunde

Sie finden auf unseren Seiten zahlreiche Fotos und auch Videos, um sich ein noch besseres Bild von dieser wundervollen Rasse zu machen. Kompakte Informationen, sowie lustige und süße Beiträge runden das Angebot ab. Sehen Sie den hübschen Vierbeiner in Aktion und verlieben sie sich immer wieder neu in den goldenen Charmeur.

Wem dies immer noch nicht genug ist, der möchte sich vielleicht im Forum mit anderen Besitzern und Freunden der Rasse austauschen. Hier gibt es nützliche Tipps von Züchtern und Haltern hinsichtlich Rasse, Erziehung, Fütterung, Krankheiten, Haltung und noch viel mehr. Hier wird Ihnen bestimmt geholfen und die ein oder andere Frage kompetent beantwortet. Auch Hundeanfänger und frischgebackene Golden Retriever Besitzer sind herzlich willkommen.

Kennen Sie einen Golden Retriever? Warum ist dieser Hund so besonders? Was macht Ihren Golden Retriever aus? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

11 thoughts on “Der Golden Retriever

  1. Wir haben schon seid Jahren Goldies und das ist einfach meine Rasse, nicht nur das Aussehen sondern auch sein Wesen ist liebenswert. Dazu ist er auch noch sehr sportlich und anhänglich. Aber bitte nicht nur Familienhund, sondern er will auch beschäftigt werden, Arbeiten z.B. Apportiertraining und Wasser – schwimmen ist ein muss. Er braucht unbedingt Familienanschluss und möchte immer überall dabei sein. Also braucht er auch Zeit, darüber sollte man sich im klaren sein, meine Goldies begleiten uns in jeden Urlaub und wir sind glücklich damit. Ein richtiges Familienmitglied mit Fell .

  2. Diese Hunde mit ihrem sanften Wesen sind kleine Engel. Sie sind intelligent, lernwillig und würden alles für ihr Frauchen oder Herrchen tun. Sie haben alles was man sich von einem treuen Wegbegleiter nur wünschen kann. Wenn man seine Intelligenz fördert und mit ihm arbeitet, lernt er sehr schnell und man kann sehen mit welch einer Freude er seinem Menschen gefallen will. Unser Engel ist gerade 10 Monate alt und wir haben viel Freude daran,wie schnell er lernt. Dies ist unser zweiter Goldie und wir haben uns diesmal für einen Rüden entschieden, der noch anhänglicher ist als seine Vorgängerin, die wir sehr vermissen. Auch freut er sich über viel Abwechslung und kleine Spielchen, die man beim Spaziergang einbauen kann. Sein Lieblingselement ist das Wasser, denn er schwimmt leidenschaftlich gern oder apportiert den Unrat im Wasser, wie z.B.kleine Stöckchen, die er dann ans Ufer bringt. Diese Hunde sind sehr vielfältig und man kann sie in vielen Sachen fördern, ob als treuer Familienhund, Therapiehund, u.s.w. Unser Goldie ist eine Bereicherung für die ganze Familie, denn er hat uns schon oft zum lachen gebracht, wenn er als erster auf dem Stuhl sitzt, sobald die Tassen klappern. Er bekommt natürlich viel Zuwendung und Anreize zum Lernen, so wird er ein toller Begleiter. Vielen Dank auch an die Züchterin für diesen tollen Welpen.

  3. Ich habe seit 2003 schon meinen zweiten Golden vor 2 Jahren bekommen. Alle oben beschriebenen Beiträge kann ich zu 100% bestätigen. Mein Hund und ich leben alleine mit großem Garten und unsere täglichen Spaziergänge, nicht unter 4-5 km sind bei Wind und Wetter für uns beide die größte Freude.
    Als ich ihn 2 jährig bekam, war er total unerzogen, kannte keine Leine und keine fremden Hunde, innerhalb von einem Jahr Hundeschule und natürlich vielen kleinen Übungen zuhause, habe ich heute den tollsten und liebsten und gehorsamsten Hund, der immer lernen will und sich freut, wenn er mir beweisen kann, dass er eine neue Aufgaben verstanden hat. Dieser Hund ist wirklich ein Traum und ich hoffe sehr, dass wir beiden noch sehr viel Zeit miteinander haben werde.

  4. Hallo Ihr Lieben Mein Sfreundlichenohn hat einen Gold und ich habe ihn öfter bei mir auf Urlaub ein Traum von einem Hund. Ich liebe diesen Hund .Er ist mittlerweile schon 10 Jahre alt gewesen aber sooo lieb.Nun hat er seit einiger Zeit an der Rute eine sehr grosse kahle Stelle es wächst auch kein Fell mehr auf dieser Stelle es macht mir etwas Sorgen hat jemand von Euch auch so was gehabt oder gehört??Bitte kann mir da jemand etwas sagen .Wäre gut von Euch was zu hören. DANKE VORAB UND LIEBE GRÜSSE VON HELGA UND GOLDI A R M A N I

  5. Wir haben unseren Goldig vor ca. 1 1/2 Jahren zu uns geholt.
    Er ist superlieb, unglaublich verträglich mit Kindern, passt sogar auf Babys auf und verzeiht alles.
    Man sollte jedoch auf keinen Fall den Bewegungsdrang der Goldis unterschätzen – 2 Stunden sind das Minimum.
    Es wird ihnen ja oft nachgesagt, sie hätten keinen Wach- oder Schutztrieb, jedoch bewacht unserer unser Haus Tag und Nacht mit gespitzten Ohren. Eine absolute Lebensversicherung.
    Ein perfekter Familienhund, der immer für einen da ist!

  6. Er war was besonderes schön, gutmütig, treu, fürsorglich, geduldig, ein Beschützer, verschmust, das Wasser war eigenartiger Weise nicht sein Freund, er fehlt uns sehr. leider hat ihn mit 8 Jahren der Lymphknoten Krebs heim geholt. Überall im Haus hängen seine Bilde, er geht uns extrem ab – wir können uns nur nicht vorstellen das seinen Platz wer neuer einnimmt.
    Sollte jemand einen Goldi weggeben müssen – frag uns einfach ob wir schon bereit sind. Wenn die Not dazu kommt fällt die Entscheidung bestimmt leichter.

    • Hallo Thomas, mein herzliches Beileid zu eurem Verlust. Unser goldi wird nächsten Monat 8 j. Leider wurde bei ihm vor einigen Wochen lymphknoten Krebs festgestellt. Es kam auf einmal, nun bekommen mt er 2x täglich Cortison Tabletten…. Bis es nicht mehr geht. Der TA sagte die Rasse sei kaputtgezüchtet… Ich bin so traurig über die Situation, vor allem das ist kein alter zum Sterben… Wie ging es deinem hund zum Schluss? Ist er von alleine verstorben? Wir wissen nicht was wir tun sollen, wäre nett wenn du mir was dazu schreibst, danke im voraus. LG dana

  7. Hallo alle zusammen ich habe meinen Schatz mit 2Jahren von meiner Frau bekommen und jetzt ist er schon 7Jahre und kann nur sagen er ist unser ein und alles er will nicht das wir Herrchen oder Frauchen sagen er möchte das wir seine Eltern sind wie Mama und Papa und er macht soviel Freude und Spaß mit uns auch mit den Kindern ist er alles als ein lieber ich kann nur gutes über die Goldies sagen und schreiben das ich bestimmt ein Buch schreiben könnte über meinen Joey lasst sie nicht Aussterben diese lieben Kinder.

  8. Hallo ich bin amira ! Ich bin 8jahre alt . Ich würde gerne ein golden retriever haben . könnt ihr vielleicht mir
    helfen eine gute vertrauliche zuchter empfehlen?

  9. Meine liebste Golden Retriever-Hündin “Linda” verstarb vor einem Jahr. Ich liebte sie wie ein Kind, sie war mein kleines Mädchen, meine Püppi. Ich trauer heute noch um sie und habe Momente, wo ich sie unsagbar vermisse. Ich fange gerade an, ein Buch über sie zu schreiben. Da ich bereits 75 Jahre alt bin, werde ich mir keinen neuen Hund mehr anschaffen (was ich aber zu gerne täte)-

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