Golden Retriever Deckrüde
Der Golden Retriever Deckrüde muss sehr viele Tests und Untersuchungen durchlaufen bis er als Deckrüde aktiv werden kann.

Welche gesundheitlichen Untersuchungen sollte der Deckrüde vorweisen können?

Damit aus einer Verpaarung gesunde Nachkommen entstehen, ist das Risiko von Erbkrankheiten unbedingt zu minimieren. Der Deckrüde sollte darum medizinisch eingehend getestet werden, bevor er zur Zucht eingesetzt wird.

Ein gesunder Deckrüde trägt somit schon im Vorfeld dazu bei, die Lebenserwartung der Golden Retriever Welpen zu verlängern.

Zu den Pflichtuntersuchungen (kann je nach Zuchtverband/Club variieren) gehören normalerweise Röntgenaufnahmen, um eine mögliche Hüft- oder Ellbogendysplasie (beides Gelenkerkrankungen) zu erkennen und nach verschiedenen Klassen bzw. Schweregraden einzuteilen.

Nur Hunde mit HD-Beurteilung A (frei) oder B (Grenzfall) werden in der Regel uneingeschränkt zur Zucht zugelassen, wohingegen an das C-Gutachten (leicht) bestimmte Auflagen geknüpft sind.

Bei der Ellbogendysplasie verhält es sich ähnlich. Die HD- und ED-Untersuchungen dürfen frühestens ab dem 12. Lebensmonat durchgeführt werden.

Ebenfalls verbindlich sind diverse Augenuntersuchungen, da erblich bedingte Erkrankungen des Sehapparats beim Golden Retriever überdurchschnittlich oft auftreten.

– Katarakt (HC – Hereditary Cataract)

Dieser erblich bedingte graue Star verursacht eine Eintrübung der Linse und damit einhergehend eine Seheinschränkung. Er ist leider erst sehr spät feststellbar. HC ist gut zum altersbedingten grauen Star abgrenzbar, sodass hier keine Verwechslungen zu befürchten sind.

– Progressive Retinaatrophy (PRA)
Diese Augenerkrankung ist erst ab dem vierten Lebensjahr oder später erkennbar und führt zu einem langsamen Sehverlust, der schließlich in der totalen Erblindung endet.

– Retina Dysplasie (RD)
Diese Fehlentwicklung der Netzhaut ist bereits im Welpenalter feststellbar und wird in verschiedene Schweregrade unterteilt. Das Sehvermögen kann dabei kaum oder sehr stark eingeschränkt sein. Im schlimmsten Fall erblindet der Hund.

Da PRA und Katarakt erst spät diagnostiziert werden können, Rüden aber schon im Alter von 16 Monaten zur Zucht zugelassen werden, haben diese manchmal schon Nachkommen gezeugt, die unter Umständen an diesen Erbkrankheiten leiden. Dieser Umstand macht es sehr schwer, erblich bedingte Augenerkrankungen völlig innerhalb der Golden Retriever-Zucht auszumerzen. Um einen Befall jedoch einzudämmen, müssen Deckrüden darum vorsorglich einmal jährlich zum Augencheck oder sollten spätestens kurz vor einem Deckakt auf PRA, RD und HC untersucht werden.

Was sagt mir der Zuchtwert?

Achte bei einem geeigneten Deckrüden zudem auf die Zuchtwerte bezüglich Erbkrankheiten. Ein Wert von 100 beschreibt dabei den Durchschnitt. Liegt der Wert unter 100, so ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Erbkrankheit weitergegeben wird geringer, als wenn der Zuchtwert über dem Durchschnitt liegt.

Beispiel: Der HD-Wert lautet bei Deckrüde A: 85 und bei Deckrüde B: 110. Bei B ist die Chance also größer, dass seine Nachkommen an HD erkranken könnten.


Was ist die Zuchttauglichkeitsprüfung (ZTP) und was wird dort getestet?

Zuchttauglichkeitsprüfung Golden Retriever Deckrüde
Die ZTP dient dazu, ungeeignete Deckrüden (nicht wesensfest, Abweichungen vom Rassestandard etc.) von der Zucht auszuschließen und nur besonders geeignete Hunde zuzulassen, die für den Fortbestand und die Verbesserung der Rasse infrage kommen.

Die ZTP dient dazu, ungeeignete Hunde (nicht wesensfest, Abweichungen vom Rassestandard etc.) von der Zucht auszuschließen und nur besonders geeignete Hunde zuzulassen, die für den Fortbestand und die Verbesserung der Rasse infrage kommen.

Voraussetzung des Golden Retriever Deckrüden zur Zulassung zur ZTP

Wichtig und verpflichtend sind die Vorlage der Ahnentafel im Original und die Zuchtbuchnummer des Deckrüden.

Er sollte außerdem älter als 12 Monate sein, um überhaupt teilnehmen zu dürfen und eine Blutprobe für einen DNA-Test abgeliefert haben.

Weiterhin müssen medizinische Befunde vorgelegt werden. Dazu zählen beim Golden Retriever in der Regel die Ergebnisse der Hüftdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED), die von einem anerkannten Tierarzt erstellt und ausgewertet wurden, sowie weitere Ergebnisse der bereits oben genannten Gesundheitstests.

Golden Retriever Wesenstest

Wichtiger Bestandteil der ZTP ist der Wesenstest. Der Golden Retriever muss eine FCI-Ahnentafel besitzen, um an diesem Test teilzunehmen. Während der gesamten Prüfung läuft der Hund ohne Leine.

Es werden seine Verhaltensweisen in folgende Situationen genauestens beobachtet:

  • Spaziergang auf offenem Gelände
  • Durchqueren einer Ansammlung von Menschen
  • Verhalten bei Geräuschen und optischen Reizen
  • Spiel des Besitzers mit seinem Hund
  • Spiel fremder Menschen mit dem Hund
  • Schusstest
Stolzer Besitzer eines Golden Retriever Deckrüden
Häufig sind Deckrüden auch Champions. Mit Recht dürfen die Besitzer stolz auf ihre Golden Retriever sein!

Es wird vom Richter beurteilt, wie sich der Hund in gewohnten und ungewohnten Situationen verhält und wie er auf unbekannte Menschen reagiert.

Aggressives und ängstliches Verhalten sind dabei unerwünscht.

Der Golden Retriever sollte gelassen, freundlich und unerschrocken sein.

Der Test darf bei Nichtbestehen einmal wiederholt werden.

Das Ergebnis des Wesenstests wird in die Ahnentafel oder das Leistungsheft eingetragen.

Formwertbeurteilung Golden Retriever

Der Zuchtrichter bewertet das vollständige Erscheinungsbild des Rüden. Dazu zählen:

  • Größe (Länge und Widerristhöhe)
  • Körperbau
  • Gang
  • Gebiss (Fehlstellung, fehlende Zähne usw.)
  • Fell / Haarkleid

Der Richter beurteilt dabei streng nach dem FCI-Rassestandard und träg die Ergebnisse in den Anhang der Ahnentafel des Rüden ein.

Der Golden Retriever Deckrüde sollte mindestens zwei Anwartschaften unter zwei verschiedenen Richtern erlangt haben, ehe er dem Zuchtrichter vorgestellt wird. Dabei gelten nur Anwartschaften ab der Jugendklasse, also für Hunde von 9-18 Monaten.

Erhält der Deckrüde eine sehr gute Formwertbeurteilung, besteht die Wesensprüfung und alle medizinischen Ergebnisse sind in Ordnung, darf er sofort für die Zucht zugelassen und eingesetzt werden (wenn er bereits 16 Monate oder älter ist), und zwar bis zu einem Alter von 10 Jahren.

Gibt es zuchtausschließende Fehler?

Kleinere Abweichungen vom Rassestandard werden durchaus toleriert. Es gibt jedoch gravierende zuchtausschließende Fehler, die eine Zuchtzulassung unmöglich machen. So soll verhindert werden, dass sich Krankheiten, ungewollte Wesenszüge und andere Probleme in die Rasse schleichen und sich manifestieren.

Zu den zuchtausschließenden Fehler gehören:

  • sehr ängstliches oder gar aggressives Verhalten
  • Verhaltensstörungen
  • physische Abnormalitäten
  • Entropium
  • Ektropium
  • Fehlen eines oder beider Hoden im Hodensack
  • Netzhautschwund
  • Retinadysplasie (RD)
  • diverse Zahn- und Kieferfehler
  • Erbkrankheiten

Der Deckakt: Wie hoch ist die Decktaxe?

Pauschal lässt sich diese Frage sicherlich nicht beantworten, da sie von verschiedenen Faktoren abhängig und oft reine Verhandlungssache ist. Eine lange Ahnentafel mit hochwertiger Abstammung treibt den Preis sicherlich in die Höhe, wohingegen Rüden ohne Papiere häufig viel preiswerter zum Deckeinsatz angeboten werden.

Decktaxe Golden Retriever
Nicht selten wird als Decktaxe ein Welpe aus der Verpaarung vereinbart.

Ebenfalls Einfluss auf das Deckendgeld haben einwandfreie Gesundheitsatteste sowie Preise und Auszeichnungen, die der Deckrüde in Prüfungen und auf Ausstellungen bereits gewonnen hat.

Der Besitzer eines Deckrüden wird durch die Taxe sicherlich nicht reich und deckt oftmals gerade seine Unkosten für den Hund. Manchmal wird anstatt einer Decktaxe auch ein Welpe aus dem Wurf als „Preis“ festgesetzt.

Hin und wieder kommt es auch vor, dass der Besitzer den Deckakt gänzlich verweigert, z.B. wenn die Hündin keine Papiere hat oder ihr Züchter keinem Verband angehört. Auch gesundheitlich und optisch nicht einwandfreien Tieren wird eine Belegung oft nicht gestattet.

Neben der Decktaxe kommen unter Umständen noch weitere Kosten auf Dich zu, beispielsweise, wenn Du für einen guten Zuchtrüden eine längere Anfahrtsstrecke in Kauf nehmen musst oder willst.

Je nachdem wie weit Du fährst, entstehen außer den Spritkosten demnach noch Ausgaben für Übernachtung und Verpflegung. Einige Züchter bieten auch an, den Rüden zu Dir nach Hause zu bringen und den Deckakt in einer der Hündin vertrauten Umgebung vollziehen zu lassen. Natürlich musst Du für diesen Service auch die Unkosten tragen.

Der Deckakt: Deckmappe und Deckvertrag

Im Deckvertrag werden alle relevanten Details rund um den Deckakt geregelt, wie z.B. der vorher erwähnte Welpe als Decktaxenersatz. Wichtige Eckdaten sind:

  • Name von Rüde und Hündin mit Zuchtbuchnummern
  • Namen der Besitzer beider Tiere
  • Tag an dem die Hündin gedeckt wurde und ggf. Daten weitere Versuche
  • Kopien von Gesundheitszeugnissen und Ahnentafeln
  • Nachweis der Zuchttauglichkeit
  • Bestätigung der Besitzer, dass ihre Tiere zum Deckzeitpunkt gesund sind
  • Höhe der Deckgebühr und Fälligkeit des Preises
Golden Retriever Deckrüden
Manchmal erhälst Du vom Züchter auch eine Deckmappe zum Deckrüden, mit allen relevanten Details zum Rüden, inkl. Kopien der medizinischen Befunde, Ahnentafel, Preise und Auszeichnungen, Fotos des Hundes und seiner Nachkommenschaft.

Es können allerdings auch andere Vereinbarungen schriftlich festgehalten werden:

  • Was passiert, wenn die Hündin nach erfolgtem Deckakt leer bleibt, also keine Welpen bekommt? (z.B. Kostenlose Neubelegung, Rückerstattung des Deckpreises)
  • Rabatt bei einer erneuten Belegung, wenn die Wurfstärke sehr gering ausfällt.

Manchmal erhälst Du vom Züchter auch eine Deckmappe, mit allen relevanten Details zum Rüden, inkl. Kopien der medizinischen Befunde, Ahnentafel, Preise und Auszeichnungen, Fotos des Hundes und seiner Nachkommenschaft.

Diese Mappe ist bei einer Weiterzucht mit Deinen Welpen als Nachweis sehr interessant.

Der Deckakt: Deckhygiene

Selbstverständlich sollten beide Tiere gesund, vollständig durchgeimpft und auch entwurmt sein. Manchmal werden sogar Atteste von den jeweiligen Tierärzten der Hunde erstellt, die bescheinigen, dass die Hunde augenblicklich gesund und einer Verpaarung nichts im Wege steht. Wenn möglich, sollte eine solche tierärztliche Untersuchung kurz vor dem Deckakt erfolgen.

Es empfiehlt sich sowieso, die Hündin vor der Belegung auf vaginale Bakterien kontrollieren zu lassen, damit einer erfolgreichen Deckung nichts im Wege steht und sie viele Welpen bekommt.

Einige Züchter reinigen vor dem Zusammentreffen der Tiere den Penis ihres Rüden mit einem antibakteriellen Mittel, damit er die Hündin nicht mit Keimen ansteckt und eine Befruchtung möglicherweise behindert.

Warum sollte ich einen zugelassenen Deckrüden zur Zucht verwenden?

Wenn Du die eingangs aufgeführten Punkte aufmerksam gelesen hast, liegen die Vorteile klar auf der Hand. Ein geprüfter Deckrüde hat diverse Gesundheitschecks bezüglich Erbkrankheiten durchlaufen, musste einen Wesenstest bestehen und wurde unter den strengen Augen eines Richters bezüglich des Rassestandards beurteilt.

Beste Voraussetzungen für einen körperlich und geistig gesunden Wurf der Hündin. Der Rüde besitzt außerdem eine Ahnentafel, wodurch seine Abstammung klar belegt werden kann und der Züchter ist Mitglied in einem Verband oder Club und wurde vor Zuchtbeginn eingehend geschult.


Wie finde ich einen geeigneten Deckrüden?

Wenn Du in Deiner Zuchtstätte keinen oder zumindest keinen geeigneten Kandidaten hast, dann muss einer “ausgeliehen” werden, um die Golden Retriever Hündin zu belegen. Es hat sogar manchmal Vorteile, wenn der Deckrüde aus einer anderen Zucht stammt, da die Begegnungen oft harmonischer verlaufen.

Deine Ansprüche an den Vater der Welpen sollten besonders hoch sein. Wähle einen Golden Retriever Rüden mit Papieren, der frei von Erbkrankheiten ist und womöglich schon Deckerfahrung hat und eine gesunde Nachzucht vorweisen kann. Bist Du einem der Retriever Clubs angeschlossen, findest Du tolle Deckrüden bei anderen Züchtern und die Suche kann intern erfolgen. Je nach Erfolgen und Erfahrungen des Rüden kann der Preis für die Decktaxe unterschiedlich hoch ausfallen.

Vorsicht bei Kleinanzeigen im Web. Prinzipiell kann hier jeder seinen Golden Retriever als Deckrüden anbieten. Die Hunde mögen zwar alle schön sein und einen tollen Charakter haben, doch ob es Krankheiten oder erbliche Leiden in der Blutlinie gibt, lässt sich nicht beurteilen. Es wäre schade, wenn die Welpen anschließend krank zur Welt kommen oder später rassetypische Krankheiten entwickeln. Dies ist bestimmt nicht in Deinem Sinne.

Wähle niemals einen x-beliebigen Kandidaten aus der Nachbarschaft! Möchtest Du einen bestimmten Mischling züchten, lasse bei der Auswahl des Deckrüden bitte ebenfalls die gleiche Vorsicht walten und wähle nur einen gesunden und wesensfesten Rüden aus. Von der Mischlingszucht möchten wir jedoch dringend abraten. Es ist teilweise schon schwer, reinrassige Welpen zu verkaufen. Bei Mischlingen kann es nahezu unmöglich werden. Außerdem ist diese Art der Zucht sehr risikobehaftet.


Nur einmal Welpen haben?

Hundezucht sollte nicht unüberlegt erfolgen. Es gibt bereits genügend Welpen und erwachsene Hunde, die auf ein schönes Zuhause hoffen. Denen sollten nicht noch mehr Hundekinder hinzugefügt werden.

Verabschiede Dich also direkt von dem Gedanken, dass Deine Hündin “nur einmal” einen Wurf gehabt haben sollte. So süß die Hundekinder auch sein mögen, es hat keinerlei Vorteile für Deine Hündin, wenn sie einmal Welpen hatte. Weder geistig noch körperlich hat sie einen Nutzen davon.

Mache Dir außerdem bewusst, dass Hundezucht mit sehr viel Verantwortung einhergeht. Die Trächtigkeit meistert die Hündin (meist) noch alleine, trotzdem muss sie regelmäßig zum Arzt und es könnte durchaus Komplikationen während der Geburt geben. Hinzu kommt die Welpenaufzucht, bei der ein Züchter eine große Rolle spielt. Es sollte ausreichend Platz vorhanden sein. Welpen in der Wohnung großzuziehen ist keine gute Idee. Die Hundekinder brauchen viel Platz, um alles zu erkunden, gesundes und hochwertiges Futter, mehrere Arztbesuche und für die erste Gewöhnung und Sozialisation bist ebenfalls Du verantwortlich.

Sehr viele Hundefreunde unterschätzen diesen finanziellen und zeitlichen Aufwand erheblich und stehen hinterher vor immensen Problemen. So romantisch und hinreißend Welpenaufzucht also anmutet: Es ist harte Arbeit!


Welche Voraussetzungen sollte meine Golden Retriever Hündin erfüllen?

  • Die Hündin sollte vor allem gültige Papiere von einem Verein haben, der dem VDH bzw. der FCI angeschlossen ist.
  • Sie sollte das zuchtfähige Alter haben. Beim DRC beträgt das Mindestalter beispielsweise 20 Monate. Ab dem 8. Geburtstag ist eine Belegung nicht mehr möglich.
  • Vor dem Deckakt sollten Gesundheitsnachweise erbracht werden, um Erbkrankheiten und rassetypische Krankheiten auszuschließen.
  • Sind Erbkrankheiten in ihrer Blutlinie bekannt, gilt besondere Vorsicht.
  • Sie sollte natürlich dem gültigen Rassestandard entsprechen, was bei einer Zuchtzulassungsprüfung (ZTP) genauestens unter die Lupe genommen wird.
  • Bei der ZTP wird die Hündin auch auf Wesensfestigkeit hin überprüft.
  • Eine Trächtigkeit ist immer auch risikobehaftet. Mache Dir bewusst, dass Du Welpen verlieren könntest. Vor, während oder nach der Geburt. Auch die Hündin könnte Komplikationen bekommen oder versterben. Dies bedenken viele Halter nicht.
  • Natürlich sollte nur mit absolut gesunden Tieren gezüchtet werden. Der Impfstatus sollte aktuell sein und Parasiten sind auszuschließen. Vor der Belegung sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?

  • Du solltest Dich einem Verein anschließen, Auflagen einhalten und nach Zuchtordnung züchten. Züchter im VDH besuchen auch Schulungen für das nötige Know-how.
  • Du wirst ausreichend Platz benötigen. Die Wurfkiste ist recht groß und sollte nicht in einer isolierten Ecke stehen, sondern nah bei den Menschen sein. Ein Haus oder eine große Wohnung mit Garten sind nötig.
  • Die Hundezucht sollte mit allen Familienmitgliedern besprochen werden. Es müssen den Hunden zuliebe unter Umständen Opfer gebracht werden, z.B. hinsichtlich Urlaubs- oder Freizeitplanung, beschränktes Platzangebot, Stress/Hektik während Trächtigkeit, Aufzucht, Verantwortung usw.
  • Was machst Du mit Welpen, die nicht oder nur sehr viel später verkauft werden können? Die kleinen Golden Retriever verursachen laufende Kosten. Hast Du ausreichend Platz für die heranwachsenden Hundekinder?
  • Möchtest Du die Hündin auf Ausstellungen präsentieren und an Wettkämpfen teilnehmen lassen?
  • Hast Du ausreichend finanzielle Rücklagen? Bis die Welpen verkauft werden, hast Du viele Ausgaben zu tragen.
  • Welpen machen Dreck und Unordnung im Haus. Häufchen, Bächlein, Schlachten am Futternapf etc.
  • Du trägst eine große Verantwortung: Medizinische Versorgung, Aufzucht, Sozialisation, Erziehung, Prägung usw.
  • Du solltest aus Liebe zu Hunden und aus Liebe zum Golden Retriever züchten. Mit der Hundezucht lässt sich kein schneller oder großer Gewinn einfahren.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

  • Deckgebühr / Decktaxe
  • Mitgliedsbeiträge für den Verein
  • Startgelder für Ausstellungen, Shows, Zuchtzulassungsprüfung etc.
  • Kompletter Impfstatus der Hündin
  • Evtl. Abstrich vor Belegung
  • Progesterontest
  • Wurmkur vor der Belegung
  • Anfahrtskosten zum Deckrüden mit evtl. Übernachtung und Verpflegung
  • Alternativ können die Anreisekosten für den Deckrüde und Halter übernommen werden
  • Tierarzttermine während der Trächtigkeit (Ultraschall)
  • Kosten für Kaiserschnitt oder Komplikationen
  • Hochwertiges Aufzuchtfutter für Hündin und Welpen
  • Evtl. Flaschenaufzucht nötig
  • Wurfkiste muss gebaut / gekauft und ausgestattet werden
  • Zubehör, wie Halsbänder, Spielzeug, Näpfe etc. für alle Welpen
  • Tierarztbesuche des Wurfs. Die Welpen erhalten Impfungen, Wurmkuren, Mikrochips, EU-Ausweise etc.
  • Papiere / Ahnentafel für die Welpen
  • Weitere laufende Kosten durch Welpen, die (noch) nicht vermittelt werden konnten

Neben einem guten finanziellen Polster brauchst Du aber auch viele Geduld, gute Nerven und vor allem Zeit, Zeit und nochmals Zeit.

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