Golden Retriever Erziehung und Training


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Golden Retriever Erziehung -Tipps für den Umgang mit dem Golden Retriever


Der Golden Retriever lernt in rasantem Tempo und wurde auf die enge Zusammenarbeit mit Menschen gezüchtet, achtet also meist sehr genau auf deren Verhalten.

Dadurch sind Vertreter dieser Rasse zum einen relativ leicht und schnell zu erziehen.

Zum anderen reagieren sie aber auch ebenso schnell auf Inkonsequenz.

Aus diesem Grund ist Konsequenz die wichtigste Regel in der Golden Retriever Erziehung. Und das von Anfang an. Der Welpe sollte also nichts durchsetzen dürfen, was beim erwachsenen Hund später nicht gewünscht ist.

Golden Retriever Erziehung

Konsequenz und Geduld sind die wichtigsten Zutaten in der Golden Retriever Erziehung.

Hinzukommt das sanfte Wesen der Golden Retriever. Es gilt daher immer, Ruhe und liebevolle Geduld zu bewahren. Lautes Schimpfen oder schlimmeres ist weder notwendig noch wird es den gewünschten Erfolg bringen.

Dazu sollte zunächst ein ungestörtes Lernumfeld geschaffen werden. Das gilt für jedes neue Kommando. Am besten ist ein Zimmer, in dem sich keine Ablenkungen finden. Später sollten die bereits beherrschten Kommandos in anderen Räumen und an verschiedenen Stellen im Freien geübt werden. Denn was der Vierbeiner im Wohnzimmer problemlos umsetzt, kann er nicht automatisch auch neben einer hektischen Straße.

Zu guter Letzt lernt der Golden Retriever in der Regel zwar schnell, auch er benötigt aber regelmäßige Übungen und Wiederholungen.

Was sollte direkt nach dem Welpenkauf beachtet werden?

Golden Retriever Welpen Erziehung

Die Erziehung beginnt bereits bei den Golden Retriever Welpen.

Die Erziehung direkt nach dem Welpenkauf beginnen zu lassen kann schwer fallen.

Der niedliche Blick, die tapsigen Pfoten und der immerzu wedelnde Schwanz laden eher zum Spielen und Schmusen ein, als zu konsequentem Training.

Die ersten Übungen sind aber wichtig für eine gute Basis, das spätere Lernen und Miteinanderleben und können dazu auch noch Spaß machen.

Daher beginnt die Golden Retriever Erziehung bereits im Welpenalter!

Wichtig sind zunächst:

  • den Namen lernen
  • Grenzen setzen
  • Stubenreinheit

Wie lernt der Golden Retriever seinen Namen?

Erziehungstipps Golden Retriever

Die Wäsche zu waschen wird wahrscheinlich selbst für den Golden Retriever zu schwierig.

Dass jeder Hund seinen Namen kennt und auf ihn reagiert ist wichtig für die gesamte folgende Erziehung und den Umgang im Alltag. Hört der Hund seinen Namen, sollte er stets zum Sprechenden schauen.

Dazu wird der Golden Retriever Welpe mit Namen angesprochen, wenn er gerade entspannt und in ruhiger Umgebung ist. Stellt er Augenkontakt her, gibt es sofort eine Belohnung.

Diese sollte jedoch immer abgewechselt werden. Mal ein Leckerli, mal eine Runde Spielen, oder Streicheleinheiten. Diese Übung sollte mehrmals täglich erfolgen, mit steigendem Schwierigkeitsgrad.


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Das Buch gliedert sich in Allgemeine Tipps, einen 8-Wochen-Trainingsplan für Welpen und Trainingseinheiten für Junghunde.

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Welpensprache verstehen lernen.

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Für jede Woche gibt es ca. 8 Aufgaben, wobei es sich um neue Aufgaben (z.B. Übung “Platz” lernen) oder aber Vertiefungsaufgaben (z.B. Übung “Sitz” vertiefen) handelt.

Natürlich schafft man nicht immer alle Aufgaben innerhalb einer Woche zu lernen, dann kann man ja einfach so lange in dieser Woche verweilen, bis man “fertig” ist.

Themen:

  • Allgemeine Tipps
  • Training für die ersten acht Wochen
  • Körpersprache der Welpen
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  • Notizbuchmöglichkeit zur Lernkontrolle + Dokumentation der Fortschritte

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Alle wichtigen Kommandos und gewünschte Verhaltensweisen werden erklärt, trainiert und dokumentiert.

Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.

Jede Übung wird Schritt für Schritt erklärt.

Unter anderem: Stubenreinheit, Kommen auf Ruf und Pfiff, Sitz, Schau, An- und Ableinen, Platz, Verhalten im Café, Anspringen vermeiden, Bei Fuß, Bleib, Zerren an der Leine abstellen, Warten beim Aussteigen aus dem Auto, usw.

Ganz hinten im Buch ist auch ein Plan welcher als Vorlage für seine eigenen Notizen dienen kann.

Kurz gefasst im Buch steht alles drin was man im ersten Jahr für die Erziehung des Welpen wissen muss.

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Wie setze ich dem Golden Retriever Welpen Grenzen?

Den Müll durchwühlen, beim Spielen zu stark zubeißen oder die Schuhe zu zerkauen sollte für den Welpen tabu sein. So wie alles weitere, dass gefährlich für ihn enden kann oder vom Halter nicht gewünscht wird.

Tritt etwas derartiges auf, wird laut und deutlich ein Abbruch-Kommando gegeben – beispielsweise ‘Aus’ oder ‘Nein’.

Direkt im Anschluss wird der Welpe selbst oder der verbotene Gegenstand entfernt. Wird das konsequent durchgeführt, lernt der Golden Retriever die gesetzten Grenzen sehr schnell.

Wie wird der Golden Retriever stubenrein?

Mit Geduld und gutem Timing. Welpen müssen sich anfangs noch sehr oft lösen und haben darüber nicht immer volle Kontrolle. Auch diese müssen sie erst lernen.

Golden Retriever Welpen stubenrein

Wie bekomme ich meinen Golden Retriever Welpen stubenrein?

Der Golden Retriever Welpe sollte in jeder der folgenden Situationen nach draußen verbracht werden:

– Nach dem Schlafen
– Nach dem Spielen
– Nach dem Fressen
– Wenn er unruhig wird
– Wenn er auffällig am Boden schnüffelt
– Wenn er in Kreisen läuft
– Wenn er an der Tür kratz oder wimmert

Hinzukommt, dass Blase und Darm auch in der Nacht geleert werden müssen. Zumindest in den ersten Tagen sollte daher etwa aller zwei bis vier Stunden das Freie aufgesucht werden.

Dabei wird der Welpe am besten an einen festen Platz im Freien getragen. Läuft er selbst, könnte schon zuvor ein Missgeschick passieren. Sobald sich der kleine Vierbeiner zu lösen beginnt, wird er sanft mit Worten gelobt.

Während der Welpenerziehung zur Stubenreinheit werden Unfälle geschehen. Es werden sich hin und wieder Pfützen oder Kot finden. Das geschieht nicht aus bösem Willen oder auch nur mit Absicht.

Halter sollten derlei Missgeschicke wortlos entfernen und die Stelle gut reinigen. Unter gar keinen Umständen ist der Welpe auszuschimpfen, zu bestrafen oder mit der Nase hineinzudrücken.

Einem Baby oder Kleinkind wird ja auch nicht die volle Windel ins Gesicht gedrückt, weil es Blase oder Darm nicht mehr kontrollieren konnte. Bei einem Welpen verhält es sich nicht anders.

Wie bringe ich dem Golden Retriever die Grundbegriffe bei?

Golden Retriever Erziehung: Hier oder Komm

Bevor der Golden Retriever etwas anders lernt, sollte er das Kommando Hier oder Komm beherrschen. Setzt er sich bereits aus eigenem Antrieb in Richtung Zweibeiner in Bewegung, wird er mit dem gewünschten Wort gerufen und sofort bei seiner Ankunft belohnt. Zusätzlich kann er durch das Kommando, Leckerli oder Spielzeug gelockt werden.

Golden Retriever Erziehung:  Sitz

Golden Retriever Erziehung Sitz

Golden Retriever Erziehung Sitz: So schön sitzt der Golden Retriever neben der Bank.

Der Golden Retriever wird in einer ablenkungsarmen Umgebung herangerufen.

Dabei hält der Besitzer ein Leckerli in der Hand.

Sobald der Hund vor ihm steht, führt der Zweibeiner den leckeren Snack etwas über dem Hundekopf leicht nach hinten.

Setzt sich der Hund, bekommt er das Leckerli während das Wort Sitz ausgesprochen wird.
Viele Welpen setzen sich automatisch, bei anderen muss mit leichtem Druck auf den Po nachgeholfen werden.

Golden Retriever Erziehung: Steh

Das Kommando Steh ist sehr einfach zu vermitteln. Ob der Hund sitzt oder liegt, es wird schlicht ein Leckerli über dem Hundekopf nach vorn und oben bewegt. Sobald der Vierbeiner aufsteht ertönt das Kommando Steh und das Leckerli wird freigegeben.

Golden Retriever Erziehung: Platz

Platz kann dem Golden Retriever am besten vermittelt werden, wenn er bereits auf das Kommando Sitz hört. Zunächst sollte der Golden Retriever sitzen, dann wird ein Leckerli in der Hand gehalten und in einem abwärts verlaufenden Bogen zuerst zum Hundekopf hin und dann nach unten von ihm weggeführt.

Im Idealfall folgt der Hund dem Snack mit Kopf und Körper und legt sich dabei automatisch hin. Ist das auch nach mehreren Wiederholungen nicht der Fall, sollte der Vierbeiner erhöht sitzen, beispielsweise auf einem niedrigen Tisch, einer stabilen Fußbank oder einem Karton.

Lob Golden Retriever Erziehung

Lob ist in der Erziehung des Golden Retrievers sehr wichtig.

Erst wenn auch das nicht zum gewünschten Ergebnis führt, sollte leichter Druck auf die Schultern erfolgen. Alternativ kann das Kommando Platz ausgesprochen werden, sobald sich der Hund ganz von allein hinlegt. Dazu gibt es natürlich sofort ein Leckerli.

Golden Retriever Erziehung: Bleib

Das Kommando Bleib kann nach Sitz, Platz oder Steh erfolgen. Zunächst in nächster Nähe. Danach mit etwas Abstand.

Gelobt und ein Leckerli gegeben wird zunächst nach wenigen Sekunden. Später werden die zeitlichen Abstände variiert. Um das Bleib zu beenden, sollte ein sogenannter Aufhebungsbefehl erfolgen, wie beispielsweise Komm oder Okay.

Golden Retriever Erziehung: Aus oder Nein

Zeigt der Hund ein unerwünschtes Verhalten, kann das Kommando Aus oder Nein erfolgen. Direkt im Anschluss wird entweder der Hund selbst oder der verbotene Gegenstand entfernt.

Der Golden Retriever gelangt schneller in einen ruhigen Zustand, wenn der Befehl Aus mit Sitz oder Platz kombiniert wird.

Wie gewöhne ich den Hund an die Leine?

Vor allem langsam und geduldig. Wird der Golden Retriever zum ersten Mal angeleint, sollte er sofort ein Leckerli erhalten.

So ist die Leine direkt von Anfang an etwas Gutes. Im Anschluss geht es nach draußen – und zwar im Tempo des Hundes.

Die Leine sollte stets locker schwingen. Damit der Vierbeiner nun aber weder zieht noch permanent stehen bleibt, werden wieder Stimme und Leckerlis eingesetzt. Keinesfalls wird an der Leine gezogen.

Der Golden Retriever geht nicht weiter

Bleibt der Hund sitzen, legt sich hin oder bleibt einfach steif stehen, hält auch der Zweibeiner an. Der Hund wird mit Stimme und Leckerlis nach vorn gelockt. Übertrieben werden sollte es damit jedoch nicht. Gerade Welpen ermüden schnell.

Die Lektionen sollten daher kurz gehalten und auf den aktuellen Zustand des Golden Retrievers angepasst werden.

Der Hund zieht und zerrt an der Leine oder läuft vornweg

Konsequenz Golden Retreiver

Konsequenz ist in der Hundererziehung sehr wichtig!

Damit das an der Leine nicht zum Dauerzustand wird, muss das Verhalten schon beim ersten Versuch korrigiert werden. Am Anfang ist es vielleicht noch niedlich, bei einem ausgewachsenen Golden Retriever aber ein gewichtiges Problem.

Zieht der Hund, heißt es daher anhalten und seine Aufmerksamkeit gewinnen. Das kann wiederum mit Lockrufen und Leckerlis erfolgen. Letztere gibt es aber erst, wenn alle vier Beine stehen bleiben und sich die Leine entspannt.

Danach gibt es eine Kehrtwende und der Spaziergang geht in anderer Richtung weiter. Sinn dieser Übung ist es, dem Golden Retriever die Sinnlosigkeit des Ziehens zu vermitteln. Durch Zerren kommt er nicht an sein Ziel. Nur wenn er ruhig bleibt und an loser Leine läuft gelingt ihm das.

Es kann zahlreiche Wiederholungen erfordern, bis der gewünschte Erfolg eintritt. Der Aufwand lohnt sich jedoch.

Was ist Klicker-Training?

Klicker-Training ist genau das, was der Name vermuten lässt: Training mit einem Klicker. Richtig durchgeführt ist diese Form des Trainings schnell, effektiv und vor allem sanft – was es ideal für Golden Retriever macht. Zudem eignet es sich ebenso für grundlegende Kommandos, wie für komplizierte Tricks.

Klickertraining Golden Retriever

Klickertraining Golden Retriever

Dabei wird zunächst das Klickergeräusch mit einem positiven Reiz kombiniert, wie beispielsweise dem liebsten Leckerli. So lernt der Hund, dass bereits das Klicken an sich eine Belohnung ist. Im Anschluss erfolgt das Klicken stets, wenn der Hund ein gewünschtes Verhalten zeigt. Jedes Klicken bringt ein Leckerli.

Geht das nicht auch mit Worten, einem Pfeifen oder Klatschen? All diesen Alternativen hat der Klicker etwas voraus.

Das Klicken ist deutlich schneller, als der Griff nach Leckerli, ein Wort oder Pfiff. Dadurch verbindet der Golden Retriever sein Verhalten schneller und gezielter mit der Belohnung. Das Geräusch ist zudem immer gleich und setzt sich von anderen ab. Damit ist es klarer für den Vierbeiner.

Tipp: Hunde Clicker-Box

Hunde Clicker BoxDie Golden Retriever – Erziehung wird mit einem Klicker wesentlich einfacher. Mit dieser Art Knackfrosch sind Sie blitzschnell in der Lage Ihrem Golden Retriever ein Feedback zu geben.

Dank der 36 in sich geschlossenen Übungseinheiten auf Trainingskarten können Sie immer und überall mit Ihrem Golden Retriever clickern. Das macht nicht nur Spaß, sondern fordert gleichzeitig Körper und Geist des Hundes.

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Was ist in der Box?

Clicker: Dank dem beigelegten extra leicht zu bedienenden Clicker, steht dem sofortigen Training nichts im Weg.

Begleitbuch: Hier werden die wichtigsten Grundlagen erklärt und die häufigsten Fragen zum Clickertraining erklärt.

36 Trainingskarten: Ob Clicker-Basics (5 grüne Karten), Grunderziehung (14 gelbe Karten) oder Tricks (17 blaue Karten): auf jeder Karte eine neue Übung – Schritt für Schritt erklärt.

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Clicker Box mit Handbuch, Trainingskarten, Clicker und praktischer Box. Mehr Infos dazu auf Amazon

Die Hunde-Clickerbox ist für Einsteiger ein tolles Gesamtpaket, mit dem man den leichten Einstieg ins Clickern findet.

Clickern ist durchaus auch für ältere Hunde geeignet und macht Tier und Halter Spaß, wenn man die Fortschritte so gut beobachten kann. Die Konditionierung auf den Clicker geht relativ schnell und darauf kann gut aufgebaut werden.

Die enthaltenen Karten sind robust und in einem handlichen Format. Der mitgelieferte Clicker ist für den Anfang in Ordnung – später empfehle ich den mitgelieferten Klicker durch einen Klicker mit Armband zu ersetzen.

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Örtliche Hundeschule und was sie leisten können

Golden Retriever Hundeschule

Die Hundeschule sollte eigentlich ein Pflichtprogramm in der Hundeerziehung sein.

Oftmals sehen Halter von Golden Retrievern von dem Besuch einer Hundeschule ab, weil Vertreter dieser Rasse so einfach zu erziehen sind und ihren Zweibeinern stets gefallen möchten. Dennoch kann der Besuch eines Kurses einige Vorteile haben.

Darunter:

  • Kontrollierter Kontakt zu anderen Hunden
  • Training unter Ablenkung
  • Hilfe bei schwierigen Kommandos
  • Kontakt zu und Austausch mit anderen Hundehaltern
  • Frühzeitige Erkennung möglicher Probleme
  • Schneller Zugang zu verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten

Es ist allerdings darauf zu achten, dass die Hundeschule und die Trainer darin einigen Ansprüchen genügen. So sollten die Erziehung und Anleitung gewaltfrei ablaufen. Halter sollten stets im Vorfeld darüber informiert werden, wie Kommandos und gewünschtes Verhalten vermittelt werden.

Golden Retriever alleine lassen – Wie geht das?

Der Golden Retriever ist am liebsten von seiner Familie umgeben. Im Alltag ist das natürlich nicht immer möglich.

Der Gang zum Briefkasten, Einkauf, Arbeit oder ein Arztbesuch – kaum jemand kann 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche mit dem Vierbeiner zusammen sein.

Daher sollte sich der Golden Retriever am besten schon als Welpe an das Alleinsein gewöhnen. Diese Erziehungsmaßnahme ist im Grunde einfach, kann aber reichlich Zeit und Geduld erfordern.

Wichtig ist daher:

  • In kleinen Schritte vorgehen und langsam steigern
  • Aufregung vermeiden
  • Das Alleinsein vorbereiten
Golden Retriever alleine lassen

Auch eine Frage der Erziehung: Golden Retriever alleine lassen

Danach hilft die folgende Anleitung.

Golden Retriever Alleine Zuhause: Die eigene Abwesenheit vorbereiten.

Niemand möchte allein sein, wenn die Blase drückt, der Magen knurrt, es keinerlei Beschäftigung gibt – und diese Bedürfnisse nur von anderen erfüllt werden können. Wer seinen Golden Retriever in einem solchen Zustand allein lässt, muss mit zerstörten Möbeln und anhaltendem Bellen oder Jaulen rechnen. Von Unfällen auf dem Boden ganz zu schweigen.

Besser: Der Hund sollte rundum zufrieden sein. Bei einem Spaziergang erleichtert und ausgetobt, satt und mit einem sicheren Kauartikel oder Spielzeug lässt sich die Einsamkeit deutlich besser aushalten.

Golden Retriever Alleine Zuhause: Kleine Schritte führen zum Erfolg.

Es ist keine gute Idee, den Golden Retriever direkt beim ersten Versuch stundenlang alleinzulassen. Wenige Minuten reichen vollkommen aus. Das kann, bei besonders empfindlichen Hunden, schlicht der Gang aus dem Zimmer und das Schließen der Tür sein.

Bleibt alles ruhig, wird die Tür wieder geöffnet und so getan als sei nichts geschehen. Gibt es Kratzen, Jaulen oder Bellen, muss dieses abgewartet werden. Erst wenn es verstummt, und das ist der potenzielle schwere Part dieser Erziehungsmaßnahme, darf die ‘Rückkehr’ stattfinden.

Wer sich hieran nicht hält, vermittelt dem Golden Retriever, dass er sich nur laut und lang genug beschweren muss und schon kommt der Zweibeiner zurück.

Diese kurze Abwesenheit sollte mehrmals täglich und für einige Tage wiederholt werden, bevor die Dauer allmählich gesteigert wird.

Dabei gilt es abwechslungsreich zu bleiben. Mal wird eine Tasche mitgenommen, die Wohnung aber nach zwei Minuten wieder betreten. Mal bleiben alle sonstigen Anzeichen des Aufbruchs, wie Jacke anziehen, Tasche packen oder Umziehen außen vor – die Rückkehr findet aber erst aber nach einer Stunde statt.

Dadurch lernt der Golden Retriever, dass sein Mensch früher oder später zurückkommt, egal welche Vorbereitungen der Abwesenheit vorausgingen.

Golden Retriever Alleine Zuhause: Kein Drama!

Weder das Verlassen der Wohnung oder des Zimmers noch die Rückkehr sind eine große Sache und schon gar nicht dramatisch, sondern ganz normal. Und so sollte auch das Verhalten der Zweibeiner ausfallen.

Das heißt im Klartext: Keine rührende Verabschiedung und auch kein aufgeregtes Wiedersehen. Natürlich dürfen sich alle Beteiligten freuen, es darf mit dem Schwanz gewedelt und gekuschelt werden. Aber eben ruhig und entspannt, ohne hohe Stimmen, Quietschen und Bellen.

Golden Retriever Alleine Zuhause: Geduld belohnen.

Beginnt der Golden Retriever bereits längere Zeit ruhig allein zu bleiben, sollte seine Geduld belohnt werden.

Erziehung Golden Retriever

Gegenstände und Spielzeug wiederbringen. Das macht dem Golden Retriever besonders Spaß!

Ein ausgedehnter Spaziergang, Spielen, das liebste Leckerlie, ein neues Spielzeug oder Streicheleinheiten – es muss und sollte nicht immer ein großes Geschenk sein, die Leistung des Hundes sollte aber anerkannt werden.
Tipps für Härtefälle

Handelt es sich um einen Golden Retriever der unter Trennungsängsten leidet und gestaltet sich die Gewöhnung an das Alleinsein schwierig, sollte nach Alternativen gesucht werden.

Möglich ist die Unterbringung in einer Hundetagesstätte, die Beschäftigung eines Gassigehers oder die Einbindung eines professionellen Hundetrainers. Auch bereits erfahrene Halter sollten davor nicht zurückscheuen.

Oftmals handelt es sich um ein schnell zu lösendes Problem, nur der objektive Blick von außen fehlt.

Haben Sie Tipps zur Golden Retriever Erziehung? Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar!

4 thoughts on “Golden Retriever Erziehung und Training

  1. Wir haben einen kleinen golden retriewer 14 wochen alt wir haben ihn fast einen monat 3wochen war er stubenrein vor 3 tage fing er an über nacht zu koten das heisst um23 uhr geht er noch mals raus macht aber nur pipi egal wielange wirmit ihm draussen sind wenn mein mann um 4 uhr 30 in die küche kommt liegen 3 bis 4 häufchen was ist los wir verstehen das nicht

  2. Hallo wir haben auch einen kleinen Retriever Welpen daheim
    Vorm schlafen gehen rauslassen ist das wichtigste das macht ihr ja eh .
    Wir haben eine Box wo er nachtsüber eingesperrt wird somit macht er nicht rein das heißt wenn er muss dann fängt er an zu bellen und ihr werdet wach .
    Wenn er durchschläft sollten sie ihn in der Früh erst raußlassen wenn er nicht mehr bellt sonst denkt er er wird belohnt wenn er bellt
    Wenn er nicht auffhört dann geben sie einfach ein lautes AUS! Dann wird er auffhören

  3. Unser Golden akzeptiert keine Grundstücksgrenze.
    Unser Hund ist 4 Jahre alt. Er läuft uns leider immer weck. Wir haben inzwischen unser Grundstück eingezäunt aber nicht mal das akzeptiert er und springt drüber. Dabei ist unsere Hündin8 Jahre auch immer mit draußen. Sie läuft auch nicht weck. Langsam bin ich am überlegen ob Kastration da etwas bringt. Was würden sie uns empfehlen?

  4. Was heißt immer draußen, nur auf dem Grundstück ?
    Ja mit 4 Jahren ist der Rüde noch agiler und er benötigt auch lange Spaziergänge
    und Beschäftigung. Und nicht das die beiden sich selbst überlassen sind auf dem
    Grundstück. Dann wäre es kein Wunder, er sucht sich seine Beschäftigung dann
    selbst in dem er über den Zaun springt und auf Abendteuersuche geht.
    Es ist nun mal so,wenn die Vierbeiner nicht ausgelastet sind, dann ist kein Zaun für sie zu hoch.
    Da hilft auch keine Kastration !!! Warum ist das immer gleich der erste Gedanke des Menschen ?
    Wenn ein Mensch ,,flügge” wird , kastriert man ihn auch gleich ???
    Man sucht nach einer Lösung oder ??

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