Golden Retriever Ernährung - So bleibt Dein Hund gesund
Golden Retriever Ernährung – So bleibt Dein Hund gesund

Golden Retriever Ernährung – So bleibt Dein Hund gesund

Hat der Golden Retriever einen Hang zu Übergewicht?

Zum einen gehört der Golden Retriever leider zu den Hunden, deren Bewegungsbedarf gern unterschätzt wird.

Zum anderen neigen viele der Rassevertreter zu überflüssigen Pfunden.

Von dem zum Verwöhnen einladenden Gesicht ganz zu schweigen.

Übergewicht zieht allerdings eine Reihe von gesundheitlichen Problemen nach sich. So belastet es den Bewegungsapparat, erhöht das Risiko für Blasensteine, Diabetes und Erkrankungen des Herzens.

Auf eine schlanke Linie und angemessene Energiezufuhr sollten bei den Golden Retrievern also besonders und zeitlebens (siehe Golden Retriever Lebenserwartung) geachtet werden.


Wieviel bekommt ein Golden Retriever zu fressen?

Eine exakte Grammzahl lässt sich hier selbstverständlich nicht anführen. Immerhin kann ein schlanker Golden Retriever je nach Größe 30 bis 40 Kilo auf die Waage bringen.

Hinzukommen Alter, Bedarf und Bewegung.

Und auch die Art des Futters entscheidet darüber, wie viel im Futternapf landet.

Ein 35 Kilogramm schwerer, erwachsener und gut ausgelasteter Golden Retriever benötigt etwa 1400 kcal.

Durch den Bewegungsgrad kann dieser Bedarf jedoch erheblich schwanken. Generell gilt, setzt der Vierbeiner etwas mehr an, sollte die Menge gesenkt oder die Aktivität erhöht werden.

Also ebenso wie bei seinem Halter. Doch woran kann ein gut proportionierter Golden Retriever erkannt werden?

Golden Retriever Welpen sollten wegen ihrer Wachstumsphase besonderes Welpenfutter erhalten. Im Welpenalter ist darauf zu achten, dass der Proteinanteil nicht zu groß wird um Wachstumsprobleme zu vermeiden.


Futterproben Golden Retriever
Welches Futter für den Golden Retriever?

Wie lässt sich eine gut proportionierter Golden Retriever erkennen?

Die Zahl auf der Waage kann bei der Frage nach dem passenden Gewicht natürlich eine Orientierung sein und zeigt auch Entwicklungen objektiv auf.

Hundefutter Golden Retriever
Woran erkenne ich ob ich meinem Golden Retriever weniger Hundefutter geben muss?

Gänzlich auf diese Maßnahme zu verzichten wäre also wenig sinnvoll. Ein wenig bewegter und vom Bewegungsapparat eher zierlicher oder kleinerer Golden Retriever, kann mit 35 kg aber bereits Übergewicht haben – während ein aktiver Vierbeiner damit sein Ideal erreicht hat.

Entscheidend sind also auch Größe, Fett und Muskelmasse. Und diese lassen sich auf der Waage nun einmal nicht erkennen. Zusätzlich zum Wiegen sollte der Hund daher auch genau in Augenschein genommen werden.

Und das am besten in nassem Zustand, wenn das Fell eng am Körper anliegt.

Wird hierbei festgestellt, dass der Bauch breiter als der Brustkorb ist, wird es Zeit für eine Umstellung des Futters, eine Reduzierung der Menge oder mehr Bewegung. Ist die Taille hingegen stark ausgeprägt, sollte mehr in den Napf wandern.


Wie erkenne ich gutes Hundefutter?

Gutes Hundefutter für den Golden Retriever zeichnet sich durch einen hohen Fleischanteil aus, der über 70 % liegt.

Der Rest wird von Kräutern, Gemüse oder Früchten ausgemacht.

Recht einfach zu erkennen sind hochwertige Futtersorten an der detaillierten und klar verständlichen Auflistung aller Zutaten.

Das Fleisch sollte dabei mit genauem Ursprung als Innerei oder Muskelfleisch ausgewiesen werden.

Aber Vorsicht, ist von Fructose, Glucose oder Sirup die Rede, wird das Futtermittel mit Zucker angereichert, der gefährlich für den Golden Retriever werden kann.

Auch zu viel Getreide im Futter deutet eher auf minderwertiges Futter hin.


Was sollte man bei der Golden Retriever Ernährung beachten?

BARF, Trockenfutter, Selbstgekochtes und Fertigfutter aus der Dose – die Auswahl ist groß.

Trockenfutter für den Golden Retriever
Trockenfutter für den Golden Retriever ist OK, sollte aber auch in Abwechslung mit Nassfutter gegeben werden!

Natürlich ist es, gerade aufgrund der Größe des Golden Retrievers verlockend, permanent zum Trockenfutter zu greifen. Dieses nimmt weniger Platz bei der Aufbewahrung ein, hat häufig ein weniger starkes Aroma und kann günstiger sein.

Allerdings hat es auch einen verzögerten Sättigungseffekt und enthält wie jedes andere Futter auch nicht jeden benötigten Nährstoff in optimal verwertbarer Form und Menge.

Trockenfutter für den Golden Retriever kann also durchaus verwendet werden, sollte aber keine lebenslange Dauerlösung sein.

Besser ist es aber, dem Hund Abwechslung und feuchteres Futter zu bieten. Also auch Rohes, Gekochtes oder Dosen hochwertiger Qualität zu verfüttern.

Der Golden Retriever erhält dadurch verschiedene Nährstoffquellen und kann seinen individuellen Bedarf besser decken.


Was sind die Vorteile von Trockenfutter?

  • Vorratshaltung von großen Säcken möglich
  • Leichte Lagerung
  • Wenig oder dezenter Eigengeruch
  • Reste lassen sich problemlos beseitigen
  • Hoher Energiegehalt, darum sind geringere Futtermengen ausreichend
  • Oft etwas kostengünstiger als Nassfutter
  • Leicht portionierbar
  • Als Belohnungs- oder Trainingshappen einsetzbar
  • Als Proviant für Reisen oder Ausflüge mit dem Hund geeignet
  • Weniger Verpackungsmaterialien (umweltfreundlicher) im Vergleich zu Dosen und Co.
  • Kleinere Mengen machen den Hund bereits satt

Gibt es Nachteile bei Trockenfutter?

  • Wenig Eigengeschmack, weshalb oft Geschmacksverstärker eingesetzt werden
  • Gesteigerter Flüssigkeitsbedarf nach dem Fressen. Nachteil bei ohnehin schon trinkfaulen Hunden.
  • Konservierungsstoffe häufig enthalten
  • Für Senioren, Hunde mit Zahnproblemen und Welpen oft schwieriger zu kauen.
  • Unter Umständen frisst der Golden Retriever mehr Trockenfutter, als er braucht, da ein Sättigungsgefühl oft erst verzögert eintritt, nämlich wenn die Brocken im Magen aufquellen.
  • Kennzeichnung von Inhaltsstoffen lässt oft zu wünschen übrig
  • Vermehrter Kotabsatz bei vielen Füllstoffen

Welches Trockenfutter ist für den Golden Retriever zu empfehlen?

Trockenfutter für Golden Retriever
Ein gutes Trockenfutter für Golden Retriever: Wolfsblut

Wir werden immer wieder gefragt welches Trockenfutter zu empfehlen ist. Häufig haben die Hunde mit Durchfall, stumpfen Fell und Kratzen zu kämpfen.

Wichtig ist, dass das Futter Deinem Hund schmeckt und er alle nötigen Nährstoffe erhält. Sehr viele Futtersorten bieten eine ausreichende Versorgung und halten Deinen Hund gesund. Alle sehr guten Futtersorten aufzuzählen ist daher fast unmöglich.

Als Beispiel können wir das Futter von Wolfsblut empfehlen. – Wie gesagt es ist nur ein gutes Futter unter vielen. Die Futtermenge muss dem Umsatz und dem Aktivitätslevel des Hundes angepasst werden.

Infos zu Wolfsblut auf Amazon.de

Warum empfehlen wir dieses Futter?

  • Hoher Fleischanteil
  • Der Hund ist häufig agiler und leistungsfähiger,
  • Er riecht häufig besser
  • Getreidefreies Futter
  • Glänzendes Fell
  • Es gibt neben dieser Sorte von Wolfsblut noch weitere Geschmacksrichtungen mit einem hohen Fleischanteil.
  • Fester Stuhl und optimale Verdauung
  • Gute Verträglichkeit – viele Golden Retriever mit Allergien vertragen dieses Futter sehr gut.
  • Kein Kratzen und Lecken der Pfoten mehr

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Die Vorteile von Nassfutter

  • Hat einen intensiveren Geschmack als Trockenfutter und wird darum oft bevorzugt. Gut bei appetitlosen oder fressunlustigen Hunden
  • Wirkt sich positiv auf den Wasserhaushalt des Hundes aus, besonders bei trinkfaulen Vierbeinern
  • Matschige, weiche Konsistenz kann auch von kranken und alten Hunden sowie Welpen gefressen werden
  • Größere Mengen können gefressen werden, ohne das gleich Übergewicht entsteht (weniger energiereiches Futter)
  • Problemlose Vorratshaltung möglich
  • Leichte Lagerung (gilt jedoch nicht für angebrochene Produkte, die zügig aufgebraucht werden sollten)

Welche Nachteile hat Nassfutter?

  • Viel Verpackungsmaterial ist wenig umweltfreundlich
  • Riecht manchmal streng
  • Reste neben dem Napf verkrusten schnell und sind weniger leicht zu entfernen
  • Viel Kotabsatz (je nach Qualität des Futters und der Menge an Füllstoffen)
  • Eindeutige Kennzeichnung von Zutaten fehlt manchmal
  • Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe etc. teilweise enthalten

Welches Nassfutter ist für den Golden Retriever zu empfehlen?

Nassfutter für Golden Retriever
Gutes Nassfutter für Golden Retriever: Animonda

Wie beim Trockenfutter gibt es auch beim Nassfutter 1001 Möglichkeiten am Markt.

Auch beim Nassfutter ist es wieder wichtig, dass das Futter Deinem Hund schmeckt und er alle nötigen Nährstoffe erhält.

Sehr viele Nassfutter bieten eine ausreichende Versorgung und halten den Hund gesund. Alle sehr guten Futtersorten aufzuzählen ist daher auch hier fast unmöglich.

Als Beispiel können wir das Nassfutter von Animonda empfehlen. – ein gutes Futter unter vielen. Des weiteren ist das Nassfutter Rinti zu empfehlen:

Die Futtermenge muss dem Umsatz und dem Aktivitätslevel des Hundes angepasst werden.

Infos zu Animonda auf Amazon.de

Warum empfehlen wir dieses Nassfutter für den Golden Retriever?

  • Hoher Fleischanteil
  • garantiert ohne Getreide
  • ohne künstlichen Farbstoffe
  • ohne Konservierungstoffe
  • große Abwechslung für den Hund durch die unterschiedlichen Dosen
  • Glänzendes Fell
  • Fester Stuhl und optimale Verdauung
  • Gute Verträglichkeit – viele Hunde mit Allergien vertragen dieses Futter sehr gut.
  • Kein Kratzen und Lecken der Pfoten mehr

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Und was ist mit BARF?

Viele Infos wie Du Deinen Golden Retriever barfen kannst findest Du hier (klick).


Kann ich meinen Golden Retriever vegetarisch ernähren?

Ja, es ist durchaus möglich, Hunde rein vegetarisch zu ernähren. Wer selbst auf tierische Kost verzichtet, möchte oft auch seinen Vierbeiner mit dieser Ernährungsweise verköstigen.

Im Fachhandel finden sich mittlerweile zahlreiche Anbieter, die diese Marktlücke erkannt haben und bieten Fertigfutter an, das aus rein pflanzlichen Inhaltsstoffen besteht. 

Doch eine vegetarische Ernährungsweise ist nicht nur für Hunde mit fleischlos lebenden Besitzern interessant. Auch Hunde mit Futtermittelallergien oder Eiweißunverträglichkeiten können häufig problemlos pflanzlich ernährt werden. Hunde sind nämlich keine reinen Karnivoren (also Fleischfresser), sondern gelten als Karni-Omnivoren (Fleisch-Allesfresser). Dies bedeutet, dass Fleisch zwar meist einen Großteil der Ernährung ausmacht, aber auf pflanzliche Kost nicht verzichtet wird. Steht Fleisch nicht zur Verfügung, kann der Vierbeiner auch mit pflanzlicher Kost überleben.

Übrigens: 

Wer auf Fleisch in der Ernährung seines Hundes verzichten möchte, weil er die Quellen der Bestandteile im Futter nicht kennt und kein Produkt kaufen möchte, dessen Fleisch aus Massentierhaltung etc. besteht, der könnte bei der Fütterung auf BARF zurückgreifen. Hier stellst Du die Menüs selbst zusammen und kannst die Zutaten bei einem Metzger Deines Vertrauens erwerben. Damit Du weißt, woher das Fleisch stammt und wie die Haltungsbedingungen von Geflügel und Co aussehen.


Woran erkenne ich einen richtig ernährten Golden Retriever?

Richtig ernährte Golden Retriever haben klare Augen und glänzendes Fell. Sie sind eine kräftiger aber nicht dicke Erscheinung, agil und gesund.

Gutes Futter Golden Retriever
Durch gutes Futter und eine ausgewogene Ernährung mit genügend Bewegung ist der Golden Retriever gesund und agil!

Zudem haben sie einen erträglichen Mundgeruch und neigen nicht zu übermäßiger Zahnsteinentwicklung. Bei einer längerfristigen und alleinigen Gabe von Trockenfutter oder minderwertigem Futter mit Zucker ist das jedoch häufig der Fall.

Eine abgestimmte, artgerechte und hochwertige Fütterung wirkt sich auch und vor allem positiv auf die Verdauung aus. So neigt der Golden Retriever nicht zu Blähungen, Durchfall oder Verstopfung.

Das alles gilt aber natürlich nur, wenn der Hund anderweitig gesund ist. Leidet er gerade unter einem Magen-Darm-Virus oder ist anderweitig krank, kann hier auch das beste Futter keine Wunder vollbringen.


Was ist bei der Ernährung von kastrierten Golden Retriever zu beachten?

Das Vorurteil kastrierte Golden Retriever würden unweigerlich übergewichtig, hält sich hartnäckig.

Futter Kastrierter Golden Retriever
Ist der Golden Retriever kastriert wird er in der Regel ruhiger und ist somit für Übergewicht gefährdeter. Passe daher die Futtermenge der Situation an!

Übergewicht entsteht bei Hunden aber ebenso wie bei Menschen nur, wenn der Energiebedarf kleiner als die eigentliche Zufuhr ist. Durch die Operation allein ist das nicht der Fall.

Es kann allerdings vorkommen, dass der Hund durch den fehlenden oder zumindest reduzierten Sexualtrieb insgesamt ruhiger wird.

Füttert der Halter dann keine angepassten Mengen, kann der Vierbeiner tatsächlich zunehmen. Das gilt jedoch auch im Alter, bei Verletzungen und anderen Problemen, die zu einer Verringerung der Aktivität führen.

Der Golden Retriever muss also schlicht nach wie vor angepasst gefüttert werden. Spezielles Futter für Kastraten kann hilfreich sein ist aber nicht unbedingt notwendig.


Gesunde Ernährung für Retriever Welpen

Wenn der kleine Welpe mit rund 8 Wochen zu Dir zieht, hat er eine Menge zu bewältigen. Er muss sich im neuen Zuhause zurechtfinden, hat eine neue Familie, muss die Trennung von den Wurfgeschwistern und der Mutter verkraften und es fängt auch gleich der Ernst des Lebens an, indem er nun erzogen und trainiert wird.

Um dem Hund die Eingewöhnung zu erleichtern, gibt der Züchter meist eine Anfangsration des gewohnten Futters mit und wird Dir genau berichten, wie oft und wann das Hundekind am besten gefüttert wird. So bleibt das bekannte Schema Teil seiner Tagesroutine und das gibt Sicherheit. Experimente mit neuen Futtersorten oder einer anderen Ernährungsweise solltest Du in den ersten Wochen besser nicht vornehmen. Viele Welpen reagieren mit Bauchschmerzen und Durchfall, wenn sich das Futter plötzlich ändert.

Sei jedoch nicht verwundert, wenn der junge Retriever sein Futter die ersten Tage kaum anrührt. Bei so viel Aufregung wird manchmal schlicht vergessen zuzulangen oder das Hundekind hat Sehnsucht nach der Zuchtstätte.

Bei Welpen sind kleinere, dafür aber häufigere Mahlzeiten optimal. Die kleinen Mägen verdauen schnell und rasch hat der Vierbeiner wieder Kohldampf. Während es zu Beginn noch 3-4 Mahlzeiten sein dürfen, kannst Du beim Junghund später auf 2 Mahlzeiten pro Tag umstellen.

Es gibt im Handel viele gute Futtermittel für Welpen und junge Hunde. Sie sind auf die besonderen Bedürfnisse bestens zugeschnitten und berücksichtigen das erhöhte Energiebedürfnis und die größeren Mengen an Eiweiß während des Wachstums. Es ist auch möglich, Welpen zu barfen. Hierzu solltest Du Dir ein gutes Buch zulegen oder im Internet nach ausführlichen Quellen und Anleitungen suchen.


Was ist für den Golden Retriever giftig oder unbekömmlich?

Schokolade als Leckerlie
Schokolade als Belohnung oder Nachspeise ist für den Golden Retriever absolut tabu!

So ausdrucksvoll das Gesicht des Golden Retrievers auch ist – er ist dennoch kein Mensch.

Nicht alles was auf dem Teller des Zweibeiners landet, sollte sich also auch im Futternapf des Hundes wiederfinden.

Jeder der schon einmal in die herzerweichenden Augen eines Golden Retrievers geschaut hat, weiß, wie schwierig das sein.

Besonders auf Schokolade sollte aber unbedingt verzichtet werden! Sie ist hochgifitg für Hunde!

Allerdings geht es bei den folgenden Nahrungsmitteln nicht darum, dem Hund eine Leckerei vorzuhalten – sondern ihn vor teilweise lebensgefährlichen Stoffen zu bewahren.

Diese Lebensmittel solltest Du nicht an Deinen Golden Retriever verfüttern:

  • Kerne von Kernobstsorte, wie Aprikosen und Pfirsiche
  • Schokolade
  • Rosinen und Weintrauben
  • Laktosehaltige Milchprodukte
  • Koffein
  • Alkohol
  • Lauch und Zwiebeln
  • Avocado
  • Rohes Geflügel oder Schweinefleisch

Warum ist rohes Schweinefleisch für den Golden Retriever gefährlich?

Rohes Schweinefleisch Golden Retriever
Rohes Schweinefleisch kann für den Golden Retriever gefährlich werden! Daher bitte keine rohes Schweinefleisch als Futter verwenden!

Schweinefleisch hat in der Regel einen sehr hohen Fettgehalt, weshalb es nur selten als Futter für Golden Retriever verwendet werden sollte.

Und auch dann nur in vollkommen durchgegartem Zustand.

Denn rohes Schweinefleisch kann den sogenannten Aujetzky-Virus tragen.

Diese Erreger sind zwar für den Menschen vollkommen ungefährlich, für Katze und Hund aber tödlich.

Selbst eine kleine, nicht vollkommen durcherhitzte Stelle im Fleisch reicht bereits für die Infektion aus.


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Futterumstellung: Was tun, wenn der Retriever anders ernährt werden soll?

Die Gründe, warum der Golden Retriever anders ernährt werden soll, sind vielfältig. Vielleicht ist er dem Welpenalter entwachsen oder mittlerweile ein Senior, Du bevorzugst eine andere Ernährungsart, möchtest auf ein qualitativ besseres Produkt umsteigen oder Dein Retriever hat eine Krankheit oder Allergie, die eine Umstellung nötig macht.

Solltest Du die Fütterungsart beibehalten und nur ein anderes Produkt wählen, so tausche einfach bei jeder Mahlzeit eine kleine Menge Futter aus, bis am Ende nur noch die neue Variante im Napf landet. Diese schrittweise Umstellung schont den Magen-Darm-Trakt, was besonders bei Welpen wichtig ist, die schnell mit Durchfall oder Bauchweh reagieren. Bei erwachsenen Hunden ist der Wechsel meist unproblematischer und oft macht ihnen sogar eine abrupte Umstellung nichts aus, doch wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt den Austausch langsam vor.

Willst Du von Trockenfutter- auf Nassfutter oder umgekehrt umsteigen oder möchtest BARF ausprobieren, so darf die Umstellung ein wenig länger dauern. Nassfutter ist sehr leicht verdaulich, während bei der trockenen Variante der Verdauungsapparat mehr Arbeit hat und mehr Flüssigkeiten (Magensäfte und erhöhte Trinkmenge) benötigt werden.

Einfach ist oft der Wechsel auf Nassfutter. Bei BARF kannst Du hingegen vor dem Problem stehen, dass Dein Hund die Frischkost zunächst verweigert. Der Grund: Die Geschmacksverstärker in vielen Hundefuttern riechen und schmecken ansprechender, sind aber natürlich nicht so gesund. Ein langsamer Wechsel kann helfen, eine Futterverweigerung zu umgehen und den Vierbeiner an das neue Futter zu gewöhnen. 


Hat ein Fastentag Vorteile?

Nein. Lange Zeit wurde vermutet, dass ein Tag ohne Futter (pro Woche) eine reinigende und entschlackende Wirkung habe, was jedoch falsch ist. Nach nur 24 Stunden finden solche Prozesse noch gar nicht statt.

Außerdem wird oft das Argument angeführt, dass frei lebende Hunde und Wölfe auch nicht jeden Tag eine Mahlzeit bekommen bzw. manchmal nichts erlegen können. Dies stimmt zwar, jedoch hat der Straßenhund oder Wolf eben keine Wahl, wenn dies passiert. Er fastet nicht freiwillig, sondern das Nahrungsangebot ist einfach limitiert.

Unsere Hunde müssen sich darüber aber keine Gedanken machen. Herrchen und Frauchen können und sollten regelmäßig den Napf füllen und ihren Vierbeiner mit allen wichtigen Nährstoffen versorgen. 

Wirklich nüchtern sollte Dein Golden Retriever nur vor einer OP sein oder wenn der Tierarzt dies vor einer Blutuntersuchung anordnet.


Wasser – Wichtiger Bestandteil einer gesunden Ernährung

Es mag trivial erscheinen, doch vielen Haltern ist nicht bewusst, wie wichtig frisches Trinkwasser für den Hund ist. Manchmal wird die Trinkschüssel einfach nur aufgefüllt, doch dies sollte tunlichst vermieden werden. Der Trinknapf muss täglich gereinigt und immer mit frischem Wasser befüllt werden. Ansonsten können sich Keime und Krankheiten sehr schnell ausbreiten. Dies gilt vor allem für Haushalte, in denen mehr als ein Vierbeiner lebt und wo sich alle an der gleichen Trinkquelle bedienen.

Achte darauf, ob Dein Golden Retriever regelmäßig den Napf aufsucht, um zu saufen. Bekommt er Trockenfutter, ist es besonders wichtig, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Trinkfaule Hunde bedienen sich manchmal lieber an einem Trinkbrunnen oder einer erhöhten Futterstation, als vom Boden aus einer Schüssel zu trinken. Hier kann es also helfen, ein wenig zu experimentieren.

Übrigens gibt es mittlerweile Zusätze fürs Trinkwasser, welche das Risiko für Zahnstein senken sollen. Das Dental-Wasser hilft Bakterien zu eliminieren, beugt Mundgeruch vor und hilft Zahnstein zu vermeiden.

Im Sommer hecheln unsere vierbeinigen Freunde viel. Stelle darum auch im Garten eine Wasserschüssel auf und nimm auf Spaziergänge immer eine kleine Flasche mit. Möchtest Du unterwegs Flüssigkeit anbieten, gibt es Reisenäpfe und faltbare Exemplare, die sich platzsparend verstauen lassen.

Wichtig: Säuft Dein Golden Retriever plötzlich sehr viel, verweigert die Wasseraufnahme oder zeigt generell ein verändertes Trinkverhalten, sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden. Abrupte Änderungen sind sehr oft ein erstes Krankheitszeichen.


Igitt! Mein Golden Retriever frisst Kot!

Es gibt Erklärungsansätze für Koprophagie, so der Fachausdruck für das Fressen der Ausscheidungen, doch vollständig geklärt ist dieses Verhalten nicht. Eines ist jedoch gewiss: Es ist ekelerregend und unhygienisch. Zudem birgt es gesundheitliche Gefahren für Hund und Halter.

Viele Vierbeiner lecken ihren Besitzern gern die Hände oder das Gesicht. Sie haben oft sogar das Privileg, es sich auf dem Sofa oder gar in Herrchens Bett gemütlich zu machen. Wer sich nach einer schlabbernden Begrüßung nicht umgehend wäscht, riskiert Schmierinfektionen. Kinder sind in besonderer Weise gefährdet, weil sie sich nach dem Spielen und Kuscheln mit dem Retriever oftmals eben nicht die Hände waschen.

Warum frönen manche Vierbeiner dieser Angewohnheit?

Instinkte der Mutterhündin:

Hündinnen belecken ihren Nachwuchs und halten Welpen und Wurfkiste sauber, indem sie Urin und Kot fressen. Dies hat zugleich den Vorteil, dass Fressfeinde durch den Geruch nicht angelockt werden können. Es dient also der Hygiene und der Sicherheit.

Revierverteidigung:

Um fremde Duftmarken aus dem eigenen Revier zu entfernen, greifen manche Hunde auf diese drastische Maßnahme zurück.

Spielerisches Entdecken:

Auch bei Welpen wird manchmal beobachtet, wie sie mit den eigenen Häufchen spielen, diese inspizieren und leider auch mal eine Kostprobe nehmen. Dies ist welpentypisches Erkundungsverhalten und gibt sich nach einiger Zeit von allein wieder.

“Ansprechender” Geruch:

Außerdem wird angenommen, dass Geschmacksverstärker in Futtermitteln dafür sorgen, dass die Hinterlassenschaften für die hündische Nase immer noch ansprechend riechen und darum gefressen werden. Auch beim Kot von gebarften Hunden wurde dieses Phänomen beobachtet. Oftmals futtern Hunde auch den Windel- oder Töpfcheninhalt vom zweibeinigen Nachwuchs. Hier könnte es durchaus ebenfalls sein, dass der Stuhlgang von gestillten Kindern verlockend riecht.

Krankheitsbedingte Ursachen:

Bei Bauchspeicheldrüsenerkrankungen fehlen dem Hund Verdauungsenzyme, die für die Nahrungsaufspaltung wichtig sind. Auch ein Nährstoffmangel könnte infrage kommen oder der Hund ist schlichtweg völlig ausgehungert.

Antrainiertes Verhalten:

Dein Retriever hat mal eine Kostprobe genommen und Du bist ausgetickt? Vielleicht hat Dein Hund so gelernt, dass er Deine volle Aufmerksamkeit bekommt, wenn er dieses Verhalten an den Tag legt.

Auch Vierbeiner, die sehr lange Zeit unterernährt und ausgehungert waren und deren (womöglich einzige) Nahrungsquelle aus Kot bestand, futtern die Hinterlassenschaften evtl. aus Gewohnheit.

Wie kann ich meinem Golden Retriever das Kotfressen abgewöhnen?

  • Windeln und Töpfcheninhalt immer umgehend entsorgen und dort aufbewahren, wo der Vierbeiner keinen Zugang hat.
  • Abbruchsignale üben (Aus!).
  • Den Golden Retriever unterwegs nicht von der Leine lassen, um schneller eingreifen zu können.
  • Bei hartnäckigen Fällen kann manchmal vorübergehend ein Maulkorb helfen.
  • Kothaufen mit scharfer Soße präparieren, um dem Hund die Angewohnheit zu verleiden.
  • Alternativen aufzeigen. Will der Hund Kot fressen, ein Spielzeug oder Leckerli als Ablenkung einsetzen.

Falls Dein Hund dieses Verhalten an den Tag legt, weil ihm dann Deine Aufmerksamkeit sicher ist, beschäftige Dich wieder vermehrt mit Deinem Hund: Spielen, streicheln, pflegen, Training usw. Reagiere gleichzeitig nicht mehr auf die unappetitliche Mahlzeit.

Besteht das Problem weiterhin unbedingt auch einen Tierarzt zurate ziehen, damit gesundheitliche Ursachen ausgeschlossen werden können.


Warum frisst mein Hund Gras?

In den allermeisten Fällen ist diese Angewohnheit kein Grund zur Sorge. Es steckt kein Nährstoffmangel dahinter, wie lange Zeit vermutet wurde. Einige Hunde knabbern eben gern am Grün und die Ballaststoffe können die Verdauung in Schwung bringen.

Allerdings lösen Grashalme, Blätter und Co. auch Brechreiz aus. Hat Dein Golden Retriever einen verstimmten Magen, hat etwas Falsches gefressen, einen Fremdkörper verschluckt oder einen leeren und somit übersäuerten Magen, könnte er versuchen, sich mit den Halmen Erleichterung zu verschaffen.

Häufig legen Hunde dieses Verhalten auf der morgendlichen Gassirunde an den Tag, wenn die letzte Mahlzeit am Abend zuvor schon lange zurückliegt. Kommt Erbrechen am Morgen bei Eurem Retriever regelmäßig vor, wäre es eine gute Idee, die letzte Fütterung ein wenig später einzuplanen. Oftmals erledigt sich das Problem dann von alleine und der Hunger am Morgen ist nicht so groß.

Auch wenn ein Fremdkörper verschluckt wurde oder ein unverdauliches Stück Knochen etc. bedient sich der Vierbeiner manchmal des Grasfressens, um sich des Gegenstandes wieder zu entledigen.

Geht es Deinem Hund nach dem Erbrechen gut, kannst Du es meistens dabei belassen. Übergibt sich der Vierbeiner jedoch mit Regelmäßigkeit oder würgt ohne das etwas kommt, sollte ein Tierarzt hinzugezogen werden. 


Welches Futter gibst Du Deinem Golden Retriever? Was ist für Dich gutes und gesundes Hundefutter für den Golden Retriever? Bitte hinterlasse einen Kommentar!

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Dieser Beitrag hat 6 Kommentare

  1. Bichlmaier Claudia

    Hallo,mich würde mal interessieren,ob das Metabolik Futter gut ist zum Abnehmen.Mein Sammj hat bisschen Übergewicht.Er wiegt mit 8jahren 36kg.Ab und zu merke ich wenn wir zuviel laufen oder Radfahren was er besonders liebt,am nächsten Tag wieder hinkt, was aber dann gleich wieder besser wird.Ich habe Angst das er halt zu früh Gelenkschmerzen oder Arthrose bekommt.Ich gebe ihm das Trockenfutter vom Aldi,eingeweicht in Wasser mit etwas Nassfutter und 2loeffel von den Mohrrüben Pellets vom Fressnapf,ab und zu Reis mit Hüttenkäse und zwischendrin die offenen Leckerlis als Belohnung für zwischendrin.Fuettern tu ich morgens und abends eine kleine Schüssel mit Abgrenzung da er dann nicht so schlingen kann.Momentan kratzt er sich und drum möchte ich gerne nach dem Abnehmen das Futter umstellen.Vielleicht können Sie mir einen guten Tip geben.Freue mich auf ihre Antwort.Viele Grüße Bichlmaier Claudia

  2. Altenweger

    Hallo,wie ernähre ich meinen Goldie-Welpen am besten?
    Er ist 12 Wochen und erhält nur Trockenfutter laut Tabelle und seinem ehem. Züchter.
    Ab wann sollte er Nassfutter bekommen und muss er das?
    Oder kann ich ihn auch nur mit der jeweils entsprechenden Ration Trockenfutter für immer füttern?
    LG

    1. GoldenR.de

      Hallo Altenweger!

      Hunde können auch nur mit Trockenfutter ernährt werden. Nassfutter brauchen sie nicht zwingend. Ich persönlich finde das aber etwas fad und denke, Hunde freuen sich über Abwechslung. Wir möchten ja auch nicht jeden Tag das Gleich essen, selbst es unser Leibgericht ist. 😉
      Meine Hunde bekommen hauptsächlich Trockenfutter, aber zwischendurch auch Dosen- oder Frischkost (rohes Fleisch und Knochen etc.). Die sind alle drei gesund und wir mussten nur selten zum Tierarzt in all den Jahren.
      Vielleicht mal beim Züchter nachfragen? Vielleicht kann er ein gutes Dosenfutter empfehlen? Oder ein gutes Buch zu BARF lesen:
      https://www.goldenr.de/golden-retriever-buecher/
      Die Ernährungsweise ist gar nicht so aufwendig und teuer, wie einige denken. Es gibt BARF auch fertig abgemischt zu kaufen.
      Viel Spaß mit dem jungen Golden Retriever 🙂
      Liebe Grüße,
      Vanessa

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