
Golden Retriever beißt – Was tun?
Der Golden Retriever ist ein Tier mit einem kräftigen Gebiss. Er kann einen Menschen durchaus kritisch verletzten. Zum Glück haben die sanften Retriever jedoch wenig Aggressionspotenzial, sind geduldig und freundlich. Doch was tun, wenn der Golden Retriever doch einmal schnappt oder beißt?
Wenn der Golden Retriever Welpe beißt
Für Welpen ist es ganz normal, mit ihren Wurfgeschwistern zu raufen und dabei auch die Zähne einzusetzen. Bei diesem Kräftemessen kann es durchaus mal zu wild zugehen. Welpen fiepen und quietschen, wenn es zu feste war und das Geschwisterchen lässt dann normalerweise ab. So lernen die Hundekinder ihre Kraft wohldosiert einzusetzen.
Hundehaut ist jedoch weitaus robuster und unempfindlicher als Menschenhaut. Ein spielerischer Biss der Welpenzähnchen tut bereits ordentlich weh. Vom ausgewachsenen Hund ganz zu schweigen.
Darum muss früh an der Beißhemmung gearbeitet werden. Sollte der Golden Retriever Welpe im Spiel oder aus Übermut in die Finger, Füße oder Waden beißen, kannst Du laut “Autsch” rufen oder auch quietschen oder jaulen (ähnlich wie Welpen es tun). Danach wird das Spiel sofort unterbrochen und das Hundekind eine kurze Weile nicht beachtet.
Normalerweise wird der Welpe irgendwann seine Zähne gar nicht mehr im Spiel einsetzen oder nur noch sanft “knabbern”. Ist der Druck doch zu groß, unbedingt mit einem Abbruchsignal wie “Aus” oder auch wieder “Autsch” betiteln und den Vierbeiner links liegenlassen.
Wenn der erwachsene Hund beißt
Hast Du einen erwachsenen Golden Retriever zu Hause, der zuvor noch nie gebissen hat oder Du adoptierst einen erwachsenen Hund und dieser beißt oder schnappt, können folgende Ursachen dahinter stecken:
- Schmerzen
- eine bisher unentdeckte Krankheit
- schlechte Erfahrungen wie z.B. Misshandlungen
- Du hast es mit einem Angstbeißer zu tun (Unsicherheit)
- es werden Ressourcen verteidigt (Futter, Aufmerksamkeit, Spielzeug, Revier, Sexualpartner usw.)
- aggressives Verhalten wird manchmal durch hormonelle Schwankungen/Veränderungen verstärkt
- Stress
Gehe zunächst genauso vor wie beim Welpen. Also Signal geben (“Aus”), Spiel beenden, Hund ignorieren.
Bei größeren Problemen (wie der Ressourcenverteidigung) sollte ein Trainer hinzugezogen werden. Auch ein Arztbesuch kann nicht schaden. Insbesondere bei Hunden, die zuvor immer freundlich waren und noch nie gebissen oder geschnappt haben.
Wie hast Du dem Retriever die Beißhemmung beigebracht? Hat Dein Hund schon einmal gebissen? Hinterlasse einen Kommentar.
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Hallo, meine Golden Hündin jetzt ein Jahr alt, springt mich beim Spaziergang immer dann an, wenn ich nicht möchte, das
sie wieder ein Stöckchen aufnimmt, um es dann an Ort und Stelle zu zerkauen. Versuche ,ihr doch das Stöckchen zerkauen zu lassen, hatte keinen Erfolg. Selbst danach wird an und App an mir hochgesprungen in meine Jacke gezwickt und in die Leine gebissen.
Auf das Komando aus, wird nicht reagiert und es weg zu nehmen geht garnicht , da dann sofort wieder angesprungen und in die Hand gezwickt ,weil sich die Leine um ihren Kopf bzw. um eine Forderpfote gelegt hat. Futter nach dem zerkauen auf den Boden zu werfen, um aus der Situation zu kommen, hat nur bedingt erfolg. Was kann ich hier tun, um eine bessere Gassirunde zu bekommen. Ach ja, das Futterdammy wird nach dem Wurf geholt in die Hand gegeben und es kommt zur Belohnung aus diesem .
Was und wie kann ich hier reagieren.
MfG